Ein Volksfest der Blasmusik auf der Harburg

Das Benefizkonzert für die „Kartei der Not“ und den Erhalt der Burg geriet einmal mehr zu einem begeisternden Stelldichein der musikalischen Ensembles.

DONAUWÖRTHER ZEITUNG VOM 09.07.2019

VON ULRIKE HAMPP-WEIGAND


BILD VON SIMON BAUER

Das hatte sich Georg Schmid vielleicht einmal gewünscht, aber wohl nicht erwartet: Dass seine Idee einer Serenade mit Blasmusik, gespielt von den Musikkapellen aus dem Landkreis, zu einer alle Jahre wiederkehrenden Veranstaltung würde: in diesem Jahr mit den Blasmusikkapellen aus Nördlingen, Harburg, Donauwörth und Rain. Mit einem sehr angelsächsisch inspirierten Programm. Schon ein Blick mit Wehmut auf den Brexit-Tag 31. Oktober?

Moritz Fürst zu Oettingen-Wallerstein, hieß umfassend die zahlreichen Honoratioren und auch die Helfer willkommen – vor allem aber die Musiker der vier Blasmusikorchester nebst ihren Bürgermeistern. Gemeinsam spielten die mindestens 100 Musiker festlich hochtönend den Eingangsjubel, die „Fanfare Festive“ von Michael Geisler und gaben damit vielstimmig, vom Harburger Dirigenten Franz Fischer geleitet, eine sehr ansprechende Visitenkarte ab.

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Die Stadtkapelle begeistert beim Frühjahrskonzert

Die Stadtkapelle Rain präsentiert sich unter Andreas Nagl mit unglaublich starken Interpretationen.

DONAUWÖRTHER ZEITUNG VOM 15.04.2019

VON BARBARA WÜRMSEHER


Die Stadtkapelle Rain bei ihrem Frühjahrskonzert. Einmal mehr beeindruckte der 80 Mann starke Klangkörper durch hohes Niveau und große Spielfreude.
Andreas Nagl steht am Dirigentenpult – hinter sich im Rücken etliche hundert Zuhörer, vor sich im Halbrund seine 80 Musiker. Große Besetzung. Als er den Taktstock hebt, weiß er 160 Augen konzentriert auf sich gerichtet. Seine prägnante Gestik setzt die magischen Impulse, denen sich Töne, Klänge, ja musikalische Geschichten anschließen. Alle Register folgen präzise seinen Schlagfiguren, die Technik, Artikulation, Emotion fordern.

Einmal mehr ist Nagl beim Frühjahrskonzert der Stadtkapelle Rain Herr über Partitur und Musiker. Über dieses leistungsstarke Ensemble. Er ist der Maestro am Pult, der die ausgezeichnete Auswahl bemerkenswerter symphonischer Werke getroffen hat. Er gibt deren Interpretationen vor und fügt letztlich die vielen kleinen Einzelteile zum großen Ganzen zusammen. An diesem Abend in der Dreifachsporthalle – quasi der „Lechphilharmonie“ der Tillystadt – gelingt dem Orchester zusammen mit ihm als Frontmann erneut ein großer Wurf.

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Rainer Stadtkapelle stimmt auf Weihnachten ein

Die Stadtkapelle fasziniert erneut durch perfekte Interpretation.

DONAUWÖRTHER ZEITUNG VOM 20.12.2018

VON ULRIKE HAMPP-WEIGAND

Seit nunmehr 26 Jahren spielt die Rainer Stadtkapelle kurz vor Weihnachten in der Stadtpfarrkirche St. Johannes ihr „Kirchenkonzert zum Advent“. Eine bemerkenswerte Tradition, die der Vorsitzende Christoph Heider nicht unerwähnt ließ, und die auch heuer fortgesetzt wurde. Interpreten wie auch Besucher wurden in der vollen Kirche vom Gebotenen wieder erheblich „gefordert“. Originalkomposi-tionen der Höchststufe für sinfonisches Blasorchester standen auf dem hoch anspruchsvollen Programm.

Stadtpfarrer Jörg Biercher ließ es sich aus seiner Begeisterung für „seine“ Rainer Stadtmusikanten denn auch nicht nehmen, die Konzertbesucher zu begrüßen, mit Aphorismen kluger Denker und Dichter durch den Abend zu führen, zu Komponist und Werk zu plaudern.

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Stadtkapelle Rain ehrt Mitglieder

ASM würdigt das Engagement der Musiker. Roland Schmitt ist 50 Jahre dabei

DONAUWÖRTHER ZEITUNG VOM 05.12.2018

Von Carina Ottilinger
Mehr als 90 Gäste fanden sich zum Ehrungs- und Vortragsabend der Stadtkapelle Rain im Vereinsheim im Rainer Schloss ein. „Die Zahl zeigt, wie viele Menschen die Leistung der Rainer Musiker gerne ehren und würdigen“, sagte Vorsitzende Christoph Heider stolz. Bürgermeister Gerhard Martin lobte die vielen jungen Menschen für ihre hervorragende Leistung sowie die langjährigen Mitglieder der Stadtkapelle für ihr Engagement für die Musik, die durch diese Tradition den Verein tragen und bilden. Die gesamte Stadtkapelle Rain sei ein kulturelles Aushängeschild der Stadt.

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Einfach hinreißend!

Die Stadtkapelle Rain unter Andreas Nagl präsentiert sich beim Frühjahrskonzert einmal mehr in Höchstform

DONAUWÖRTHER ZEITUNG VOM 03.05.2018

Von Ulrike Hampp-Weigand

Immer wieder großartig: die Rainer Stadtkapelle unter Leitung von Stadtkapellmeister Andreas Nagl. Diesmal hatte das Orchester Unterstützung von Schauspieler Georg Thaller (rechtes Bild) als Ahab. (Bild: Walter Müller)

Absolut beeindruckend: das Frühjahrskonzert der Stadtkapelle Rain. Applaus im Stehen gab es zum Ende des Abends – für ein (wieder einmal) fantastisches Programm in ihrem Frühjahrskonzert.

Vorsitzender Christoph Heider begrüßte Gäste wie Interpreten und auch Bürgermeister Gerhard Martin pries „sein Rainer Ensemble“. Die Brillanz der Kapelle sei dem Fleiß und der Leidenschaft aller Musiker zu danken. Allein vor diesem Konzert galt es, 82 Orchester- und Registerproben zu absolvieren. Zu erwarten also aufregend Neues, aber auch bekannte Kompositionen für die Höchststufe sinfonischer Blasmusik. Sympathisch engagiert führte erneut Karin Neubauer durch das Konzert.

Ein „lärmendes Werk“ (so der Komponist) war Pjotr Ilych Tschaikowskys „1812 – Ouvertüre Solennelle“ op. 49, ein Auftragswerk Zar Alexanders I. zur Einweihung der zum Dank für den russischen Sieg 1812 über Napoleon erbauten Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau. Vom Wesen her eine „Battaglia“, Programmmusik aus Renaissance und Barock. Eine Schlacht imitierend, beginnt sie mit dem Choral „Gott, bewahre Dein Volk“, bevor im Schlachtenlärm die Nationen aufeinanderprallen: Einfühlsam, wie die „Marseillaise“ mit dem russischen Volkstanzthema „U worot, worot“ zusammenprallt und der Ausgang ungewiss ist. Erst der folgende, majestätische Teil, in dem der Anfangschoral, vom Glockengeläut umrahmt, wieder erklingt, versichert den russischen Sieg, der mit der Zarenhymne „Gott erhalte den Zaren“ rauschhaft gefeiert wird. Viele, perfekt gemeisterte Tempo- und Registerwechsel – großer Befall für das hervorragend eingestimmte Orchester.

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Ein Konzert himmlischen Ursprungs

Die Stadtkapelle Rain spielte sich einmal mehr mitten ins Herz des Publikums. Es ist die 25. Auflage des Kirchenkonzerts.

DONAUWÖRTHER ZEITUNG VOM 19.12.2017

Von Ulrike Hampp-Weigand


Glücklicher Dirigent Andreas Nagl beim Schlussapplaus nach dem gelungenen Konzert.
Bild von Simon Bauer

Es war ein wunderbares Hörerlebnis: In der bis auf den letzten (Steh-) Platz gefüllten Rainer Stadtpfarrkirche St. Johannes war zum 25. Mal das adventliche Kirchenkonzert der Stadtkapelle Rain zu hören und alle waren da – in freudig-angespanntem Erwarten. Und um es gleich vorwegzunehmen: Dankbarer, wertschätzender, überwältigender Applaus im Stehen waren der verdiente Lohn für die Interpreten.
Stadtpfarrer Jörg Biercher begrüßte in der adventlich erleuchteten Kirche und moderierte in der Folge humorvoll-sachbezogen. Luisa Hänsel, Zweite Dirigentin, dirigierte „ihr“ Vorstufenensemble mitreißend, sehr präzis – schuf so aus den rund 30 Kindern und Jugendlichen einen schönklingenden, rhythmus- und taktsicheren Klangkörper, der schon einleitend aufhorchen ließ: mit einem schwungvollen „Christmas Spiritual“ von Luigi di Chisallo, das den Bogen bekannter Christmas Carols von „Joy to the world“, zum Spiritual „Go tell it to the mountain“ spannte. Ein „Alpine Adventure“ von Michael Oare folgte – die jungen Musiker bewältigen dies musikalische Abenteuer bravourös. „Pachelbel‘s Christmas“ von Larry Moore vollendete die Trias: es ist immer ein Wagnis, ein so berühmtes Werk abseits gängiger Pfade vorzustellen, doch es gelang: klangmächtig gespielt schuf es insgesamt einen festlich-prächtigen Übergang zum anschließenden vielköpfigen großen Orchester, das von seinem Dirigenten Andreas Nagl, wie immer, herausragend geführt wurde.

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Fröhliche Fiesta in Bestform

Im Rainer Stadtpark gaben die Musiker im wahrsten Sinne des Wortes ihr Bestes

DONAUWÖRTHER ZEITUNG VOM 25.07.2017

Von Manfred Arloth


Bild von Manfred Arloth

Ein wunderbares musikalisches Erlebnis bereiteten das Vorstufen-Ensemble unter Leitung von Luisa Hänsel und die Stadtkapelle, dirigiert von Andreas Nagl, bei der schon traditionellen Serenade im Stadtpark unterhalb vom Schloss den vielen Zuhörern. Gewohnt ist man ja das präzise Musizieren beider Klangkörper, aber man weiß auch, dass es eine enorme Probenarbeit erfordert, damit es gelingt, selbst schwierige Kompositionen werkgetreu und gekonnt zu gestalten. Der spontane Schlussbeifall im Stehen sagt mehr als viele Worte, dass die Zuhörer mit der Leistung der beiden Blaskapellen und auch der Moderatorin Pia Wilhelm höchst zufrieden waren: Man hatte Blasmusik in Bestform genossen. Freuen konnte man sich auch über die sommerlich angenehme Wärme und den azurblauen, Gott sei Dank „trockenen“ Himmel….

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Ein wahrlich fürstliches Vergnügen

Benefizkonzert: Die traditionelle Serenade bringt den Innenhof von Schloss Harburg mit Blasmusik zum Klingen

DONAUWÖRTHER ZEITUNG VOM 18.07.2017

Von Ulrike Hampp-Weigland

Harburg Kaiserwetter, Menschenmengen, die sich bergauf schieben,endlose Autoschlangen – und über allem ragt märchenschön die Harburg auf. Sie ist das Ziel aller an diesem Abend, findet doch im romantischen Burghof die im Zweijahresturnus aufgeführte Harburger Serenade mit den Stadtkapellen aus der gastgebenden
Kommune, aus Rain im südlichen Landkreis und aus Nördlingen als Rieser Vertreter, statt. Drei Blasorchester, die, wie es sich zeigte, unterschiedlicher nicht sein könnten – aber, um es gleich vorwegzunehmen: im gemeinsamen Mu-
sizieren hinreißend und in sinfonischer Größe auftraten.

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Wunderbare Klänge von Rains Aushängeschild

Die Stadtkapelle Rain begeistert beim Frühjahrskonzert wieder mit einem weiten Spektrum an Musikstücken

DONAUWÖRTHER ZEITUNG VOM 02.05.2017

Von Ulrike Hampp-Weigand

Bild von Simon Bauer

So hinreißend kann Blasmusik klingen. Der alljährliche Höhepunkte im Konzertleben der Stadtkapelle Rain – das Frühjahrskonzert. Andreas Nagl, seit fast 25 Jahren Dirigent, hat ein hoch ambitioniertes, musikalisch-technische Höchstleistungen einforderndes Programm zusammengestellt.
Die 80 Musiker der Stadtkapelle mit Solistin Teresa Braun treten vor ihr erwartungsvolles Publikum, Erster Bürgermeister Gerhard Martin, Stadtpfarrer Biercher, Stadträte, Schulleiter und Bankvorstände, und sehr viele Zuhörer, Jung und Alt… Vorstand Christoph Heider freut sich in seiner Begrüßung über den großen Zuspruch. Bürgermeister Martin stellt kurz und knapp und außerordentlich richtig fest, dass die Rainer Stadtkapelle ein großartiges Aushängeschild der Stadt sei. Und dann freuen sich alle und durften ein großartig gespieltes Konzert hören. Durch den Abend führte Karin Neubauer mit liebevoll und kenntnisreich zusammengestellten Anmerkungen. Gerade zum ersten Musikstück – Alfred Reeds „Armenische Tanze“, Teil I – waren ihre Hinweise eindringlich. Vom ersten Ton an nahm diese Musik völlig gefangen.

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Stille Demut und pulsierende Freude

Einer der letzten großen Höhepunkte dieses Advents fand jetzt in Rain statt. Die Stadtkapelle grandios wie eh und je.

DONAUWÖRTHER ZEITUNG VOM 20.12.2016

Von Barbara Würmseher

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Imposant im Erscheinungsbild und im musikalischen Spiel: die Stadtkapelle Rain unter ihrem Leiter Andreas Nagl. – Foto:Simon Bauer

Der Advent geht in sein Finale und mit ihm auch die Vielzahl berührender Konzerte, die dieser besonderen Zeit den gewissen Zauber verleihen. Einen ihrer letzten großen Höhepunkte hat die Vorweihnacht jetzt in Rain erlebt – konzertante Blasmusik vom Feinsten! Eingebettet in den würdevollen Rahmen der Pfarrkirche St. Johannes, moderiert von Stadtpfarrer Jörg Biercher, kredenzte die Stadtkapelle mit ihrem Dirigenten Andreas Nagl eine Aufführung, die ebenso Ehrfurcht atmete wie pulsierende Freude – ebenso in schlichter Folklore zu Hause war wie in den technischen Raffinessen der Kompositionen großer Meister.

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