Stadtkapelle Rain meldet sich nach der Corona-Pause auf der Bühne zurück

Im lauschigen Garten des ehemals kurfürstlichen Schlosses in Rain hat die Rainer Stadtkapelle unter Stadtkapellmeister Andreas Nagl gezeigt, dass sie unbeschadet aus dem Lockdown zurück ist.

Glückliche musikalische Momente im Schlossgarten Rain für Musiker wie auch fürs Publikum: Mit Matinee und Serenade zeigt die Stadtkapelle Rain, dass die Corona-Zwangspause ihr nichts anhaben konnte.

VON BARBARA WÜRMSEHER

Sie ist wieder da: Mit Pauken und Trompeten hat sich die Stadtkapelle Rain aus der erzwungenen Stille des Corona-Lockdowns zurückgemeldet und in nur sechs Wochen Probenarbeit ein eineinhalbstündiges Programm zur Aufführungsreife auf die Beine gebracht. Mit einer Matinee und einer Serenade im pittoresken Schlossgarten haben der musikalische Leiter Andreas Nagl und das Große Orchester bei einer Neuauflage ihrer Open-Air-Konzertreihe ihr Comeback klangvoll und großartig kundgetan. Und das mit jener enormen Strahlkraft, die man von diesem erfolggekrönten Orchester kennt.


Mag sein, dass auf neue Arrangements verzichtet werden musste und der Griff in die Repertoire-Kiste dem monatelangen Stillstand geschuldet war. Eines aber war allen Beteiligten anzumerken – Musikerinnen und Musikern, dem Dirigenten, dem begrüßenden Vorsitzenden Christoph Heider, dem charmanten Moderator Marco Roger und dem verzückten Publikum der ausverkauften Konzerte: Dankbarkeit, Anerkennung, Respekt und Freude über die Rückkehr der Stadtkapelle in personell voller Stärke auf die Bühne.

Denn ob jeder der Instrumentalistinnen und Instrumentalisten den Weg aus der häuslichen Bequemlichkeit zum zeitintensiven Proben wiederfinden würde, war grundsätzlich eine offene, eine bange Frage. Auch für Andreas Nagl, der am Ende der Sonntags-Serenade am Rande der Szenerie glücklich seine Erleichterung darüber verriet. Das neuerliche Zusammenkommen nach dem Corona-Probenverbot sei für alle recht emotional gewesen, verriet er. „Als die ersten gemeinsamen Töne er-klungen sind, haben wir regelrecht Gänsehaut bekommen.“

Gänsehaut-Momente gab es jetzt auch für die Zuhörer – und die nicht zu knapp. Wer die Marschmusik liebt, dem fuhr die Gute-Laune-Komposition „Die Sonne geht auf“ von Rudi Fischer regelrecht in die Beine, die denn auch reihenweise im Takt dazu wippten. Ebenfalls ein Marsch, wenngleich feierlich im Charakter und oft Bestandteil militärischer Zeremonien ist „Des Großen Kurfürsten Reitermarsch“ von Cuno Graf von Moltke. Und letztlich passt auch „Berliner Luft“, ein Ohrwurm-Operettenlied aus der Feder des Komponisten Paul Lincke im weitesten Sinne in dieses Genre, da es sich ebenfalls des Marschrhythmus bedient.

Das sind risikolose Programmnummern, an denen sich ein Publikum für gewöhnlich erfreut, das den Weg in ein Blasmusik-Konzert wählt. Doch wer Impulsgeber und Gesamtleiter Andreas Nagl kennt, weiß, das die traditionelle Blasmusik nur die Spitze der Leistungsfähigkeit ist, zu der die Stadtkapelle fähig ist. Denn viel mehr noch als dafür liebt man das Orchester für dessen ausgefallene sinfonische Vorträge. Damit können die Musikerinnen und Musiker aller Register zur Höchstform auflaufen – sowohl im Ensemble als auch immer wieder in kleinen solistischen Parts.

„The crazy Charleston Era“ etwa gehört zu jenen Arrangements, mit denen die Stadtkapelle jetzt besonders beeindruckte. Knifflig, voller skurriler Effekte und mit kleinen instrumentalen Kapriolen garniert, interpretierte der Klangkörper dieses Medley bravourös. Das schmissige Arrangement von Stefan Schwalgin besticht durch schlanke Instrumentierung und pfiffige, ja teilweise kapriziöse Einfälle. Gern ließ sich das Publikum damit in die wilden, jazzigen 20er Jahre entführen. Unüberhörbar ist das Orchester mit flinken, wendigen Instrumentalisten ausgestattet.

Die Schönheit einzelner Werke liegt immer auch ein Stück weit in den Ohren der Zuhörer. Ganz sicher aber war als Höhepunkt das technisch auf höchstem Niveau angesiedelte Medley aus Charlie-Chaplin-Filmen, arrangiert von Marcel Peeters, bei dem sich immer wieder Solisten aus dem ausgezeichnet disponierten Ensemble hervortaten.

Vielfalt an Ausdruck, vielschichtige Kontraste und rhythmisch überschwänglich: So präsentierte sich auch ein weiterer Höhepunkt: Klezmer Classics von Jahn de Meij vereint temperamentvolle Fröhlichkeit und tiefe Melancholie und verlangt in Ausdruck und Virtuosität den Interpreten einiges ab.

Und schließlich setzte Georg Friedrich Händels imposante Feuerwerksmusik einen geradezu hymnischen Schlusspunkt. Nicht ohne Grund wählte Andreas Nagl für dieses erste Programm nach dem Lockdown gerade dieses majestätisches Werk zum Finale. Es war das Gefühl der Freude und des Feierns, das die Stadtkapelle damit zum Ausdruck bringen wollte. Und sie tat es einmal mehr mit großer Spielfreude und Leidenschaft. Gänsehaut pur!

Im lauschigen Garten des ehemals kurfürstlichen Schlosses in Rain hat die Rainer Stadtkapelle unter Stadtkapellmeister Andreas Nagl gezeigt, dass sie unbeschadet aus dem Lockdown zurück ist. 
 
 
 
 

!!! Nachholkonzert am 31.07.2021 abgesagt !!!

Liebe Karteninhaber für das Konzert vom 24.07.2021,

am vergangenen Samstag war alles für einen Konzertabend in unserem wunderbaren Schlossgarten vorbereitet. Die Anspielprobe war bereits im Gange. Aufgrund eines Regenschauers mussten wir aber leider um 19:00 Uhr abbrechen. Das Open Air konnte bekanntlich nicht stattfinden.

Leider stehen die derzeitigen Prognosen für das kommende Wochenende erneut auf Regen. Aus gegebenem Anlass mussten wir uns deshalb entschließen, das Ersatzkonzert am 31.07 ebenfalls abzusagen. Wir bedauern das sehr und hoffen auf Ihr Verständnis.

Den bereits entrichteten Ticketpreis erhalten sie inklusive Bearbeitungsgebühr in den nächsten Tagen rückerstattet.

Wir sind guter Hoffnung, dass wir Ihnen in naher Zukunft auch wieder ein Indoor-Konzert anbieten können.

Auf ein baldiges Wiedersehen

Ihre Stadtkapelle Rain e. V.

Neuauflage des Open Airs im Schlossgarten

Liebe Freunde der Stadtkapelle,

wir planen eine Neuauflage der Open-Air-Konzertreihe im Schlossgarten in Rain.

Termine:

  • Samstag, 24.07.2021 um 20:30 Uhr (Ersatztermin für schlechte Witterung: Samstag, 31.07.2021 um 20:30 Uhr)
  • Sonntag, 25.07.2021 um 11:00 Uhr (Ersatztermin für schlechte Witterung: Sonntag, 01.08.2021 um 11:00 Uhr)
  • Sonntag, 25.07.2021 um 20:30 Uhr (Ersatztermin für schlechte Witterung: Sonntag, 01.08.2021 um 20:30 Uhr)

Beachten Sie bitte unbedingt, dass es am Veranstaltungsort keinen Kartenverkauf geben wird. Kaufen Sie deshalb die Tickets vorab in unserem Ticketshop:https://tickettune.com/stadtkapellerain

Ihr gesamter Besuch findet unter Einhaltung aller Hygienestandards und Abstandsregeln statt.

  • FFP2-Maskenpflicht (ab 16 Jahren) bis zum Erreichen des Sitzplatzes. Am Sitzplatz dürfen alle Besucher die Maske abnehmen,
  • Medizinische Gesichtsmaske für Kinder und Jugendliche ab dem 6. Lebensjahr
  • 1,5 m Abstandsregel

Angehörige eines Haushaltes haben die Möglichkeit zwei oder drei direkt nebeneinander platzierte Sitzplätze (ohne Abstand) zu erwerben.

Wetter: Wenn abzusehen ist, dass die Aufführung witterungsbedingt am geplanten Termin nicht stattfinden kann, wird sie um eine Woche verschoben. Informieren Sie sich bitte auf unserer Webseite www.stadtkapelle-rain.de. Ist der Besitzer einer Eintrittskarte am Termin bzw. Ersatztermin des Konzertes verhindert, verfällt das Ticket.

Rückerstattung: Sollten Aufführungen sowohl am ersten wie auch am zweiten möglichen Termin aufgrund des Wetters sowie aus anderen Gründen nicht stattfinden, wird der Ticketpreis rückerstattet.

Bei Inzidenzwerten zwischen 50 und 100 müssen die Besucher des Konzertes einen Testnachweis vorlegen. Bei Vorlage eines Immunitätsnachweises (nachweislich vollständig geimpft oder genesen) entfällt die Testpflicht.

Stadtkapelle Rain überzeugt mit musikalischem Schwung in schwierigen Zeiten

Die beliebte Sommerserenade der Stadtkapelle Rain ist wegen Corona unmöglich – dafür gab es jetzt gleich eine Konzertreihe im Schlosspark. So war das lang ersehnte Konzert.
VON ULRIKE HAMPP-WEIGAND

Kirchenglocken, Vogelgeschrei, Kinderlärm vom Stadtpark nebenan: gespannte Besucher. Vor ihnen das vielköpfige Orchester, dirigiert vom großartigen Andreas Nagl.

Wir sind wieder für Sie da!

Liebe Freunde der Stadtkapelle. Trotz einiger Hindernisse haben wir den Probenbetrieb wieder aufgenommen und planen die Durchführung einer Open-Air-Konzertreihe im Schlossgarten in Rain.

Termine:

  • Samstag, 05.09.2020 um 17:00 Uhr (Ersatztermin für schlechte Witterung: Samstag, 12.09.2020 um 17:00 Uhr)
  • Sonntag, 06.09.2020 um 11:00 Uhr (Ersatztermin für schlechte Witterung: Sonntag, 13.09.2020 um 11:00 Uhr)
  • Sonntag, 06.09.2020 um 17:00 Uhr (Ersatztermin für schlechte Witterung: Sonntag, 13.09.2020 um 17:00 Uhr)

Beachten Sie bitte unbedingt, dass es am Veranstaltungsort keinen Kartenverkauf geben wird. Kaufen Sie deshalb die Tickets vorab in unserem Ticketshop:https://tickettune.com/stadtkapellerain

Ihr gesamter Besuch findet unter Einhaltung aller hygienischen Standards und Abstandsregeln statt. Angehörige eines Haushaltes haben die Möglichkeit zwei direkt nebeneinander platzierte (ohne Abstand) Sitzplätze zu erwerben.

Tickets sind nicht übertragbar.

Wetter: Wenn abzusehen ist, dass die Aufführung witterungsbedingt an diesem Abend nicht stattfinden kann, wird sie um eine Woche verschoben. Informieren Sie sich bitte auf unserer Webseite www.stadtkapelle-rain.de. Ist der Besitzer einer Eintrittskarte am Termin bzw. Ersatztermin des Konzertes verhindert, verfällt das Ticket.

Rückerstattung: Sollten Aufführungen sowohl am ersten wie auch am zweiten möglichen Termin aufgrund des Wetters sowie aus anderen Gründen nicht stattfinden, wird der Ticketpreis wie folgt rückerstattet:

– Nach Rücksendung eines ausgedruckten Tickets oder bei Zusendung des Tickets per E-Mail sowie der Bekanntgabe der IBAN wird der Ticketpreis auf das Konto des Ticketkäufers rückerstattet.

– Bei Vorlage des Tickets in Papierform beim Einlass bei den nächsten beiden Konzertveranstaltungen der Stadtkapelle, für deren Zutritt Tickets erforderlich sind, wird der Betrag in bar ausbezahlt.

Liebe Freunde der Stadtkapelle Rain,

aufgrund der aktuellen, durch das Coronavirus verursachten Situation, haben wir leider alle musikalischen Aktivitäten des Vereinslebens einstellen müssen. Unser Probenbetrieb ist derzeit noch auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Genauso finden derzeit keine öffentlichen Auftritte statt. Sobald sich die Situation verbessert und die gesetzlichen Rahmenbedingungen dieses zulassen, sind wir wieder für Sie da.

Es werden wieder bessere Zeiten für die Kunst, die Kultur, die Musik und für die Stadtkapelle kommen. Wir können es kaum erwarten und freuen uns darauf.

Bleibt gesund!

Andreas und Christoph

Festliche Klänge in der Stadtpfarrkirche

Die Stadtkapelle Rain bietet den zahlreichen Besuchern ein wunderbares musikalisches Erlebnis. Durch das Programm führen der katholische Pfarrer und seine evangelische Kollegin

DONAUWÖRTHER ZEITUNG VOM 18.12.2019

VON MANFRED ARLOTH

Das sinfonische Blasorchester der Stadtkapelle Rain unter Leitung von Andreas Nagl begeisterte wieder bei seinem traditionellen Kirchenkonzert.
BILD VON SIMON BAUER

Mit festlicher Musik, dargeboten vom sinfonischen Blasorchester der Stadtkapelle Rain und dem Jugendensemble der Stadtkapelle, beide unter Leitung von Diplommusiker Andreas Nagl, haben sich die vielen Besucher des traditionellen vorweihnachtlichen Konzerts – wieder einmal fanden nicht ansatzweise alle Gäste einen Sitzplatz – in der farblich illuminierten Stadtpfarrkirche auf das Christfest einstimmen lassen. Der katholische Stadtpfarrer Jörg Biercher und Rains evangelische Pfarrerin Friederike Töpelmann führten durch das Programm.

Das Vorstufenensemble eröffnete das Konzert mit der festlichen, klangvollen „Young-Fanfare“ im Viervierteltakt, speziell für Jugendorchester komponiert vom Tiroler Komponisten Martin Scharnagl. Dem Beethoven-Jahr vorauseilend – Ludwig van Beethoven wurde vor 250 Jahren in Bonn geboren – folgte mit „Beethoven by the Numbers“ eine Bearbeitung bekannter Themen aus dem sinfonischen Schaffen des großen Meisters, 2019 zusammengestellt vom US-amerikanischen Komponisten James L. Hosay. Das Werk, größtenteils in raschem Tempo angelegt, eignet sich besonders gut, um junge Musiker mit der großartigen und zeitlosen Musik Ludwig van Beethovens vertraut zu machen. Nach einem idyllischen Zwischenspiel gefiel besonders der wuchtige Schlussakkord. Mit „The Little Drummer Boy“, einer weihnachtlichen Weise aus den USA, beschlossen die jungen Musikerinnen und Musiker ihren Auftritt. Die „Little Drummer Boys“ heißen übrigens Marco Bruglachner und Marco Stahl.

Weiterlesen

Feinste Kammermusik

Rainer Stadtkapelle ließ von sich hören, blickte zurück und zeichnete Mitglieder aus

VON MANFRED ARLOTH

Zu einem „Ehrungs- und Vortragsabend“ hatte die Stadtkapelle Rain in den großen Probenraum im Schloss eingeladen. Bürgermeister Gerhard Martin dankte in seinem Grußwort allen Lehrkräften der städtischen Musikschule, der engagierten Vorstandschaft und allen Verantwortlichen der Stadtkapelle, an der Spitze Christoph Heider, Vorsitzender, und Diplommusiker Andreas Nagl, Dirigent.

Christoph Heider berichtete eingangs von den Wochenend-Erlebnissen beim Bayerischen Rundfunk in Bayerns Hauptstadt München: Die Stadtkapelle hatte ja als größtes teilnehmendes Orchester am Bayerischen Orchesterwettbewerb teilgenommen. „Fünf Wertungsrichter und 200 Interessierte verfolgten im Studio 1 das Spiel der Rainer Musiker, das letztendlich mit der Note 21,6 von 25 möglichen Punkten bewertet wurde“, erklärte Vorsitzender Christoph Heider. „Da nur ein anderes Blasorchester eine bessere Bewertung erzielt hatte, könnte es sein, dass wir uns damit – je nach den Ergebnissen in den anderen Bundesländern – für den deutschen Orchesterwettbewerb 2020 in Bonn qualifiziert haben.“

Weiterlesen

Großes Lob aus berufenem Munde

Dirigent Andreas Nagl mit der Stadtkapelle beim Bayerischen Orchesterwettbewerb in München, wo die Musiker einmal mehr hervorragend abschnitten.

DONAUWÖRTHER ZEITUNG VOM 23.11.2019

VON MARKUS ERDT
Die Stadtkapelle Rain belegt beim Bayerischen Orchesterwettbewerb einen ausgezeichneten zweiten Platz

Ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Rainer Stadtkapelle: Sie hat jetzt beim renommierten Bayerischen Orchesterwettbewerb den hervorragenden zweiten Platz in der Kategorie B1 (Blasorchester Erwachsene) belegt. „Ich bin stolz auf meine Musikanten, die eine überzeugende Leistung gezeigt und sich dieses tolle Abschneiden durch ihren großen Einsatz in den Proben erarbeitet und verdient haben“, lautet das Resümee von Dirigent Andreas Nagl. Der Stadtkapellmeister hatte die Idee, an diesem Wettbewerb teilzunehmen, um einen neuen Anreiz für die Musiker zu schaffen.

Die ambitioniertesten Laienorchester in Bayern trafen sich dazu in den Studios des Münchner Funkhauses zum Bayerischen Orchesterwettbewerb, der nur alle vier Jahre stattfindet und den der Bayerische Musikrat veranstaltet. Bei dieser zehnten Auflage maßen sich 24 Orchester mit knapp 1000 Musikern in zehn verschiedenen Kategorien – von Zupf- über Akkordeonensembles bis hin zu Blas- und Sinfonieorchestern.

Die Rainer traten mit insgesamt 76 Musikanten an und reisten mit einem Doppeldeckerbus samt Anhänger nach München, um auch Platz für alle Instrumente zu haben. Ihr Auftritt umfasste die Stücke „Saravus“ – Metamorphosen über das Saarlandlied von Thiemo Kraas und „Of Sailors and Whales“ von William Francis McBeth.

Die hochkarätig besetzte Jury, die unter anderem aus Mitgliedern der Münchner Philharmoniker und Dozenten der Bayerischen Musikhochschulen bestand, bewertete den 30-minütigen Auftritt des Rainer Orchesters mit 21,6 von 25 möglichen Punkten.

Weiterlesen

Ein Volksfest der Blasmusik auf der Harburg

Das Benefizkonzert für die „Kartei der Not“ und den Erhalt der Burg geriet einmal mehr zu einem begeisternden Stelldichein der musikalischen Ensembles.

DONAUWÖRTHER ZEITUNG VOM 09.07.2019

VON ULRIKE HAMPP-WEIGAND


BILD VON SIMON BAUER

Das hatte sich Georg Schmid vielleicht einmal gewünscht, aber wohl nicht erwartet: Dass seine Idee einer Serenade mit Blasmusik, gespielt von den Musikkapellen aus dem Landkreis, zu einer alle Jahre wiederkehrenden Veranstaltung würde: in diesem Jahr mit den Blasmusikkapellen aus Nördlingen, Harburg, Donauwörth und Rain. Mit einem sehr angelsächsisch inspirierten Programm. Schon ein Blick mit Wehmut auf den Brexit-Tag 31. Oktober?

Moritz Fürst zu Oettingen-Wallerstein, hieß umfassend die zahlreichen Honoratioren und auch die Helfer willkommen – vor allem aber die Musiker der vier Blasmusikorchester nebst ihren Bürgermeistern. Gemeinsam spielten die mindestens 100 Musiker festlich hochtönend den Eingangsjubel, die „Fanfare Festive“ von Michael Geisler und gaben damit vielstimmig, vom Harburger Dirigenten Franz Fischer geleitet, eine sehr ansprechende Visitenkarte ab.

Weiterlesen