{"id":884,"date":"2021-08-06T21:43:00","date_gmt":"2021-08-06T19:43:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=884"},"modified":"2021-11-01T21:20:07","modified_gmt":"2021-11-01T19:20:07","slug":"stadtkapelle-rain-meldet-sich-nach-der-corona-pause-auf-der-buehne-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=884","title":{"rendered":"Stadtkapelle Rain meldet sich nach der Corona-Pause auf der B\u00fchne zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"\n<p>Im lauschigen Garten des ehemals kurf\u00fcrstlichen Schlosses in Rain hat die Rainer Stadtkapelle unter Stadtkapellmeister Andreas Nagl gezeigt, dass sie unbeschadet aus dem Lockdown zur\u00fcck ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gl\u00fcckliche musikalische Momente im Schlossgarten Rain f\u00fcr Musiker wie auch f\u00fcrs Publikum: Mit Matinee und Serenade zeigt die Stadtkapelle Rain, dass die Corona-Zwangspause ihr nichts anhaben konnte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/IMG-20210725-WA0006.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/IMG-20210725-WA0006-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-939\" srcset=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/IMG-20210725-WA0006-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/IMG-20210725-WA0006-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/IMG-20210725-WA0006-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/IMG-20210725-WA0006-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/IMG-20210725-WA0006-400x300.jpg 400w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/IMG-20210725-WA0006.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>VON BARBARA W\u00dcRMSEHER<\/p>\n\n\n\n<p>Sie ist wieder da: Mit Pauken und Trompeten hat sich die Stadtkapelle Rain aus der erzwungenen Stille des Corona-Lockdowns zur\u00fcckgemeldet und in nur sechs Wochen Probenarbeit ein eineinhalbst\u00fcndiges Programm zur Auff\u00fchrungsreife auf die Beine gebracht. Mit einer Matinee und einer Serenade im pittoresken Schlossgarten haben der musikalische Leiter Andreas Nagl und das Gro\u00dfe Orchester bei einer Neuauflage ihrer Open-Air-Konzertreihe ihr Comeback klangvoll und gro\u00dfartig kundgetan. Und das mit jener enormen Strahlkraft, die man von diesem erfolggekr\u00f6nten Orchester kennt.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"gs\">\n<div class=\"\">\n<div id=\":p5\" class=\"ii gt\">\n<div id=\":p4\" class=\"a3s aiL \"><br>Mag sein, dass auf neue Arrangements verzichtet werden musste und der Griff in die Repertoire-Kiste dem monatelangen Stillstand geschuldet war. Eines aber war allen Beteiligten anzumerken \u2013 Musikerinnen und Musikern, dem Dirigenten, dem begr\u00fc\u00dfenden Vorsitzenden Christoph Heider, dem charmanten Moderator Marco Roger und dem verz\u00fcckten Publikum der ausverkauften Konzerte: Dankbarkeit, Anerkennung, Respekt und Freude \u00fcber die R\u00fcckkehr der Stadtkapelle in personell voller St\u00e4rke auf die B\u00fchne.<br><br>Denn ob jeder der Instrumentalistinnen und Instrumentalisten den Weg aus der h\u00e4uslichen Bequemlichkeit zum zeitintensiven Proben wiederfinden w\u00fcrde, war grunds\u00e4tzlich eine offene, eine bange Frage. Auch f\u00fcr Andreas Nagl, der am Ende der Sonntags-Serenade am Rande der Szenerie gl\u00fccklich seine Erleichterung dar\u00fcber verriet. Das neuerliche Zusammenkommen nach dem Corona-Probenverbot sei f\u00fcr alle recht emotional gewesen, verriet er. \u201eAls die ersten gemeinsamen T\u00f6ne erklungen sind, haben wir regelrecht G\u00e4nsehaut bekommen.\u201c<\/div>\n<div class=\"a3s aiL \"><br>G\u00e4nsehaut-Momente gab es jetzt auch f\u00fcr die Zuh\u00f6rer \u2013 und die nicht zu knapp. Wer die Marschmusik liebt, dem fuhr die Gute-Laune-Komposition \u201eDie Sonne geht auf\u201c von Rudi Fischer regelrecht in die Beine, die denn auch reihenweise im Takt dazu wippten. Ebenfalls ein Marsch, wenngleich feierlich im Charakter und oft Bestandteil milit\u00e4rischer Zeremonien ist \u201eDes Gro\u00dfen Kurf\u00fcrsten Reitermarsch\u201c von Cuno Graf von Moltke. Und letztlich passt auch \u201eBerliner Luft\u201c, ein Ohrwurm-Operettenlied aus der Feder des Komponisten Paul Lincke im weitesten Sinne in dieses Genre, da es sich ebenfalls des Marschrhythmus bedient.<br><br>Das sind risikolose Programmnummern, an denen sich ein Publikum f\u00fcr gew\u00f6hnlich erfreut, das den Weg in ein Blasmusik-Konzert w\u00e4hlt. Doch wer Impulsgeber und Gesamtleiter Andreas Nagl kennt, wei\u00df, das die traditionelle Blasmusik nur die Spitze der Leistungsf\u00e4higkeit ist, zu der die Stadtkapelle f\u00e4hig ist. Denn viel mehr noch als daf\u00fcr liebt man das Orchester f\u00fcr dessen ausgefallene sinfonische Vortr\u00e4ge. Damit k\u00f6nnen die Musikerinnen und Musiker aller Register zur H\u00f6chstform auflaufen \u2013 sowohl im Ensemble als auch immer wieder in kleinen solistischen Parts.<br><br>\u201eThe crazy Charleston Era\u201c etwa geh\u00f6rt zu jenen Arrangements, mit denen die Stadtkapelle jetzt besonders beeindruckte. Knifflig, voller skurriler Effekte und mit kleinen instrumentalen Kapriolen garniert, interpretierte der Klangk\u00f6rper dieses Medley bravour\u00f6s. Das schmissige Arrangement von Stefan Schwalgin besticht durch schlanke Instrumentierung und pfiffige, ja teilweise kaprizi\u00f6se Einf\u00e4lle. Gern lie\u00df sich das Publikum damit in die wilden, jazzigen 20er Jahre entf\u00fchren. Un\u00fcberh\u00f6rbar ist das Orchester mit flinken, wendigen Instrumentalisten ausgestattet.<br><br>Die Sch\u00f6nheit einzelner Werke liegt immer auch ein St\u00fcck weit in den Ohren der Zuh\u00f6rer. Ganz sicher aber war als H\u00f6hepunkt das technisch auf h\u00f6chstem Niveau angesiedelte Medley aus Charlie-Chaplin-Filmen, arrangiert von Marcel Peeters, bei dem sich immer wieder Solisten aus dem ausgezeichnet disponierten Ensemble hervortaten.<br><br>Vielfalt an Ausdruck, vielschichtige Kontraste und rhythmisch \u00fcberschw\u00e4nglich: So pr\u00e4sentierte sich auch ein weiterer H\u00f6hepunkt: Klezmer Classics von Jahn de Meij vereint temperamentvolle Fr\u00f6hlichkeit und tiefe Melancholie und verlangt in Ausdruck und Virtuosit\u00e4t den Interpreten einiges ab.<br><br>Und schlie\u00dflich setzte Georg Friedrich H\u00e4ndels imposante Feuerwerksmusik einen geradezu hymnischen Schlusspunkt. Nicht ohne Grund w\u00e4hlte Andreas Nagl f\u00fcr dieses erste Programm nach dem Lockdown gerade dieses majest\u00e4tisches Werk zum Finale. Es war das Gef\u00fchl der Freude und des Feierns, das die Stadtkapelle damit zum Ausdruck bringen wollte. Und sie tat es einmal mehr mit gro\u00dfer Spielfreude und Leidenschaft. G\u00e4nsehaut pur!<br><br>Im lauschigen Garten des ehemals kurf\u00fcrstlichen Schlosses in Rain hat die Rainer Stadtkapelle unter Stadtkapellmeister Andreas Nagl gezeigt, dass sie unbeschadet aus dem Lockdown zur\u00fcck ist.&nbsp;<\/div>\n<div class=\"yj6qo\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"yj6qo\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"yj6qo\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"hi\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im lauschigen Garten des ehemals kurf\u00fcrstlichen Schlosses in Rain hat die Rainer Stadtkapelle unter Stadtkapellmeister Andreas Nagl gezeigt, dass sie unbeschadet aus dem Lockdown zur\u00fcck ist. 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