{"id":659,"date":"2017-07-26T19:31:49","date_gmt":"2017-07-26T17:31:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=659"},"modified":"2017-07-26T20:00:07","modified_gmt":"2017-07-26T18:00:07","slug":"ein-wahrlich-fuerstliches-vergnuegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=659","title":{"rendered":"Ein wahrlich f\u00fcrstliches Vergn\u00fcgen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Benefizkonzert: Die traditionelle Serenade bringt den Innenhof von Schloss Harburg mit Blasmusik zum Klingen<\/strong><\/p>\n<h3>DONAUW\u00d6RTHER ZEITUNG VOM 18.07.2017<\/h3>\n<p>Von Ulrike Hampp-Weigland<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_4737.jpg\" alt=\"\" width=\"572\" height=\"322\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-655\" \/><\/p>\n<p>Harburg Kaiserwetter, Menschenmengen, die sich bergauf schieben,endlose Autoschlangen \u2013 und \u00fcber allem ragt m\u00e4rchensch\u00f6n die Harburg auf. Sie ist das Ziel aller an diesem Abend, findet doch im romantischen Burghof die im Zweijahresturnus aufgef\u00fchrte Harburger Serenade mit den Stadtkapellen aus der gastgebenden<br \/>\nKommune, aus Rain im s\u00fcdlichen Landkreis und aus N\u00f6rdlingen als Rieser Vertreter, statt. Drei Blasorchester, die, wie es sich zeigte, unterschiedlicher nicht sein k\u00f6nnten \u2013 aber, um es gleich vorwegzunehmen: im gemeinsamen Mu-<br \/>\nsizieren hinrei\u00dfend und in sinfonischer Gr\u00f6\u00dfe auftraten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p>Moritz F\u00fcrst zu Oettingen-Wallerstein freute sich als Vorstandsvorsitzender der Stiftung, welcher die Burg geh\u00f6rt, sichtlich bei seiner Begr\u00fc\u00dfung. Die B\u00fcrgermeister der vertretenen St\u00e4dte \u2013 Oberb\u00fcrgermeister Hermann Faul (N\u00f6rdlingen), die B\u00fcrgermeister Gerhard Martin (Rain) und Wolfgang Kilian (Harburg), die Vorstandsmitglieder der Kulturstiftung Harburg, Vertreter der Sponsoren, der Beteiligten \u2013 die Liste der zu Begr\u00fc\u00dfenden w\u00e4re sehr lang geworden, h\u00e4tten sie nicht alle zugunsten der Musik zur\u00fccktreten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Zuh\u00f6rer im fast ins letzte Eckchen gef\u00fcllten Hof durften sogleich den ersten, wirklich sinfonisch anmutenden Klangk\u00f6rper erleben: Alle drei Blasorchester vereinigten sich in der Begr\u00fc\u00dfung \u2013 und was passt hier besser als der von dem zeitgen\u00f6ssischen Komponisten Kurt G\u00e4ble f\u00fcr Orchester transponierte \u201eSchwabenhymnus\u201c \u2013 Hei, gr\u00fca\u00df Di Gott, L\u00e4ndle, Gott gr\u00fca\u00df Eich, Ihr Leut! Hyazinth W\u00e4ckerle, Lehrer aus dem schw\u00e4bischen Ziemetshausen, von dem Jettinger Franz Biebl vertont \u2013 welches Schwabenherz wird bei diesen Kl\u00e4ngen nicht weit. Moderator Martin J\u00f6rg, der durch das Konzert f\u00fchrte, wusste zu allem Wissenswertes und Unterhaltsames zu erz\u00e4hlen und brachte so die Musikfolgen nahe. Der lautmalerischen flotten Marsch \u201eDie Sonne geht auf\u201c der Harburger sei dem Komponisten R. Fischer beim fr\u00fchmorgendlichen Weg zur Arbeit eingefallen \u2013 h\u00f6rbar ein steiniger Pfad, den man am besten schnell hinter<br \/>\nsich brachte \u2013 doch das h\u00fcbsche Fl\u00f6tensolo vor dem finalen Sonnenaufgang half \u00fcber alles hinweg. Die Rainer Kapelle unter der Leitung von Andreas Nagl, bekannt als hervorragendes sinfonisches Blasmusikorchester, illustrierte mit dem von Richard Strauss Kaiser Wilhelm II. in dessen Eigenschaft als K\u00f6nig von Preu\u00dfen gewidmeten \u201eK\u00f6nigsmarsch\u201c beeindruckend ihr K\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die N\u00f6rdlinger hatten sich Richard Wagners Marsch aus dem Tannh\u00e4user \u201eEinzug der G\u00e4ste\u201c vorgenommen, mit sch\u00f6nen Fl\u00f6tenund Klarinetten sowie triumphalem H\u00f6rnerklang \u2013 eine ebenso gelungene Einf\u00fchrung. Die Rainer wieder um brillierten mit einem Medley von Marcel Peeters mit Melodien aus Filmen von Charly Chaplin, dem wunderbaren Komiker der Stummfilm\u00e4ra, solistisch bei den Fl\u00f6ten und Oboen, dem Xylofon: Das \u201eLimelight Theme\u201c, die \u201eMorning Promenade\u201c aus \u201eThe Kid\u201c, \u201eMy Song\u201c aus der \u201eGr\u00e4fin von Hong Kong\u201c und vieles andere mehr erinnerten an filmische Meisterwerke eine vom Publikum begeistert goutierte musikalische Herausforderung.<\/p>\n<p>Darauf folgte der flotte \u201eP.O.S.Marsch\u201c von E. Maj, mit dem die Stadtkapelle N\u00f6rdlingen allen Beine machte \u2013<br \/>\nnicht minder die Harburger wiederum mit ihrer in Melodik und Rhythmik deutlich h\u00f6rbaren Reminiszenz an die 1950er-Jahre. Etwas ganz Besonderes hatten sich die N\u00f6rdlinger mit dem \u201eKlang der Alpen\u201c einfallen lassen \u2013 und, um den wirklich k\u00f6stlich zu illustrieren, ein Alphorn und diverse, zauberhaft eingesetzte Kuhglocken aufgeboten. Souvenirs, aus dem Rucksack des Dirigenten Armin Schneider ausgepackt \u2013 im ganzen Polka- und Landlerklang h\u00e4tte sich keiner gewundert, auch noch ein\u201eHeidi\u201c aufzufinden. Gro\u00dfer Beifall.<\/p>\n<p>Die Harburger setzten sich gleich energisch mit dem Marsch \u201eB\u00f6hmisch klingt\u2019s am sch\u00f6nsten\u201c in Szene. Die Rainer f\u00fcgten alle M\u00e4rsche wieder mit dem die solistischen Auftritte abschlie\u00dfenden schwungvollen \u201eT\u00f6lzer Sch\u00fctzenmarsch\u201c zusammen.<br \/>\nAm Ende auch im Gesang vereint Im gro\u00dfen, den ganzen Innenhof mit Musik erf\u00fcllenden Finale dirigierte zun\u00e4chst Andreas Nagl die wieder gemeinsam musizierenden Orchester zu der beeindruckenden schottischen Dudelsackmelodie \u201eHighland Cathedral\u201c. Armin Schneider rief in Erinnerung, dass \u201eWir Musikanten\u201c, und Musik allen guttun, bevor die angebliche heimliche Tiroler Hymne \u201eDem Land Tirol die Treue\u201c unter Peter Schmidbauer alle Musiker nicht nur per Instrument, sondern auch im Gesang vereinte. Mit dem \u201eGraf Zeppelin Marsch\u201c schloss die Harburger Serenade ab.<\/p>\n<p>Der Erl\u00f6s des Benefizkonzerts geht an die Kartei der Not und die Stiftung zum Erhalt der Harburg.<br \/>\nWiederholung erw\u00fcnscht!<\/p>\n<p><strong>Serenaden-Splitter<\/strong><\/p>\n<p>\u25cf Die Kulisse war beeindruckend: Fast 1000 Besucher aus allen Teilen des Landkreises f\u00fcllten bei der Serenade<br \/>\nden Burghof.<br \/>\n\u25cf Die drei Kapellen brachten es zusammen auf rund 180 Musiker.<br \/>\n\u25cf Heuer gab es eine Premiere: Zum ersten Mal war bei dem Ereignis die Stadtkapelle Rain dabei. Das Sinfonische Blasorchester aus der Lechstadt, das als einzige Kapelle aus dem DonauRiesKreis beim Wertungsspielen in der h\u00f6chsten Stufe antritt, beeindruckte mit seinen 70 Musikern und dem Instrumentarium, zudem auch Oboe, Fagott und Kontrabass geh\u00f6ren. Der Rainer Dirigent Andreas Nagl war h\u00f6chst zufrieden mit der Serenade: \u201eDas Wetter war genau richtig. Nicht zu hei\u00df, aber sicher vor Regen. Die Kulisse war super.\u201c<br \/>\n\u25cf Bei der Stadtkapelle Harburg musste kurzfristig Ersatzdirigent Peter Schmidbauer einspringen. Chefdirigent Franz Fischer war erkrankt. Er befinde sich, so lie\u00df Moritz F\u00fcrst zu Oettingen Wallerstein wissen, aber auf dem Weg der Besserung. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Benefizkonzert: Die traditionelle Serenade bringt den Innenhof von Schloss Harburg mit Blasmusik zum Klingen DONAUW\u00d6RTHER ZEITUNG VOM 18.07.2017 Von Ulrike Hampp-Weigland Harburg Kaiserwetter, Menschenmengen, die sich bergauf schieben,endlose Autoschlangen \u2013 und \u00fcber allem ragt m\u00e4rchensch\u00f6n die Harburg auf. 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