{"id":644,"date":"2017-05-06T08:47:22","date_gmt":"2017-05-06T06:47:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=644"},"modified":"2017-05-06T09:02:55","modified_gmt":"2017-05-06T07:02:55","slug":"wunderbare-klaenge-von-rains-aushaengeschild","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=644","title":{"rendered":"Wunderbare Kl\u00e4nge von Rains Aush\u00e4ngeschild"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Stadtkapelle Rain begeistert beim Fr\u00fchjahrskonzert wieder mit einem weiten Spektrum an Musikst\u00fccken<\/strong><\/p>\n<h3>DONAUW\u00d6RTHER ZEITUNG VOM 02.05.2017<\/h3>\n<p>Von Ulrike Hampp-Weigand<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_1677-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"572\" height=\"322\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-655\" srcset=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_1677-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_1677-500x281.jpg 500w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_1677.jpg 572w\" sizes=\"auto, (max-width: 572px) 100vw, 572px\" \/><br \/>\nBild von Simon Bauer<\/p>\n<p>So hinrei\u00dfend kann Blasmusik klingen. Der allj\u00e4hrliche H\u00f6hepunkte im Konzertleben der Stadtkapelle Rain \u2013 das Fr\u00fchjahrskonzert. Andreas Nagl, seit fast 25 Jahren Dirigent, hat ein hoch ambitioniertes, musikalisch-technische H\u00f6chstleistungen einforderndes Programm zusammengestellt.<br \/>\nDie 80 Musiker der Stadtkapelle mit Solistin Teresa Braun treten vor ihr erwartungsvolles Publikum, Erster B\u00fcrgermeister Gerhard Martin, Stadtpfarrer Biercher, Stadtr\u00e4te, Schulleiter und Bankvorst\u00e4nde, und sehr viele Zuh\u00f6rer, Jung und Alt\u2026 Vorstand Christoph Heider freut sich in seiner Begr\u00fc\u00dfung \u00fcber den gro\u00dfen Zuspruch. B\u00fcrgermeister Martin stellt kurz und knapp und au\u00dferordentlich richtig fest, dass die Rainer Stadtkapelle ein gro\u00dfartiges Aush\u00e4ngeschild der Stadt sei. Und dann freuen sich alle und durften ein gro\u00dfartig gespieltes Konzert h\u00f6ren. Durch den Abend f\u00fchrte Karin Neubauer mit liebevoll und kenntnisreich zusammengestellten Anmerkungen. Gerade zum ersten Musikst\u00fcck \u2013 Alfred Reeds \u201eArmenische Tanze\u201c, Teil I \u2013 waren ihre Hinweise eindringlich. Vom ersten Ton an nahm diese Musik v\u00f6llig gefangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p>Der erste Satz der vierteiligen Suite, eine erweitere symphonische Rhapsodie, baut auf f\u00fcnf verschiedenen armenischen Volksliedern aus der Sammlung des Armeniers Komitas Vardapet aus dem Beginn des 20igsten Jahrhunderts auf.<br \/>\nReed hat die Grundstruktur der Lieder beibehalten und ein hoch rhythmisches, fesselndes Charakterst\u00fcck komponiert, da er die vorgegebenen melodischen, harmonischen und rhythmischen M\u00f6glichkeiten kongenial umsetzte.<br \/>\nDiese hinrei\u00dfende Musik Armeniens, der \u201eHeimat des Schmerzes\u201c, wurde von den Musikern ebenso hinrei\u00dfend gespielt: \u201eTzirani Tzar\u201c, aus drei ineinander verwobenen Liedern beginnt sehr melodi\u00f6s, liedhaft mit lebendigen Rhythmen und vielen Verzierungen; \u201eGakavi Yerk\u201c, eine filigrane, einfache Melodie, in der Rebhuhntrippeln lautmalerisch dargestellt werden, \u201eHoy Nazan Eem\u201c, das fr\u00f6hliche Liebeslied von der umschw\u00e4rmten Nazan ist sehr liedhaft und t\u00e4nzerisch; das sehr popul\u00e4re Lied vom Berg \u201eAlagyaz\u201c wuchtig mit langen Melodieb\u00f6gen; und \u201eGna, Gna\u201c unbeschwert, stark rhythmisch akzentuiert \u2013 die Vorstellung eines Dorffestes zwingt sich geradezu auf. Die herausragend besetzte Rhythmus-gruppe gab eine begeisternde Struktur vor; die Melodien, die von Instrumentengruppe zu Instrumentengruppe weitergereicht wurde, fesselte ungemein durch die verschiedenen Klangfarben.<br \/>\nCarl Maria von Webers eins\u00e4tziges Concertino op.26 in Es-Dur, f\u00fcr Klarinette und Blasorchester folgte. Vom Zuh\u00f6rer wurde Umdenken verlangt \u2013 von der armenischen Folklore in die deutsche Romantik.<br \/>\nDie 16-j\u00e4hrige, bezaubernde Teresa Braun, trotz ihrer Jugend bereits vielfach ausgezeichnet, spielte in diesem schwierigen \u201eSchlager\u201c f\u00fcr Klarinette bravour\u00f6s den Solopart.<br \/>\nIhr sensibler Ansatz, ihre Sicherheit und Leichtigkeit, ihr langer Atem begeisterten. Ein Wechsel ins \u201eleichtere\u201c musikalische Fach \u2013 Leonard Bernsteins \u201eCandide Suite\u201c mit einer Vielzahl musikalischer Pretiosen, mit teils ironisch-satirischen Titeln: angefangen bei der \u201eBesten aller Welten\u201c \u00fcber \u201eGlitter and be Gay\u201c bis zum finalen \u201eMake our Garden Grow\u201c. Voltaire verspottete damit eine naive Utopie von einem unbesorgten Leben; Bernstein macht hieraus wundersame Melodien von reicher Vielfalt, von der Koloraturarie bis zu Tangos, Mazurkas, Walzern und regelrechten Gassenhauern. In der Wiedergabe der Stadtkapelle ein 13 Minuten langes absolut kurzweiliges H\u00f6rvergn\u00fcgen.<br \/>\nMit dem (sehr, sehr) volkst\u00fcmlichen Marsch \u201eDem Land Tirol die Treue\u201c von Florian Pedarnig, in dem der m\u00e4nnliche Teil der Stadtkapelle mit m\u00e4nnlich-trotzigem Ausdruck die \u201eheimliche Tiroler Landeshymne\u201c sang, ging es in die Pause, um danach mit der \u201eStar Wars Saga\u201c von John Williams im Arrangement des von der Stadtkapelle sehr gesch\u00e4tzten Johan de Meij fortzufahren \u2013 von extrem lautem Blech hin zu hinrei\u00dfenden gesanglichen Intermezzi von Oboe, Fagott und Querfl\u00f6te nebst Rhythmusinstrumenten.<br \/>\nMit dem letzten Arrangement \u201eCharly Chaplin\u201c dr\u00e4ngten sich die Erinnerungen an Meisterwerke der Filmkunst auf. Marcel Peeters arrangierte ein Medley aus den bekanntesten Melodien der Chaplin-Filme. Eine musikalische Herausforderung auch dieses St\u00fcck.<br \/>\nStehende Ovationen zum Ende des Konzertes, Gratulation an Dirigenten und Musiker \u2013 sie gestalteten einen sehr kurzweiligen und unterhaltsamen Abend mit wunderbarer Musik, hervorragend gespielt. Was dann kam, hat schon Tradition: Nat\u00fcrlich spielte die Stadtkapelle als erste Zugabe den \u201eBayerischen Defiliermarsch. Blasmusik und Tradition sind ja gl\u00fcckliche Geschwister. Und nat\u00fcrlich gab es eine zweite Zugabe: die Wiederholung des wirbelnden \u201eGna, Gna\u201c aus den \u201eArmenischen T\u00e4nzen\u201c \u2013 grandios, wunderbar, famos.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stadtkapelle Rain begeistert beim Fr\u00fchjahrskonzert wieder mit einem weiten Spektrum an Musikst\u00fccken DONAUW\u00d6RTHER ZEITUNG VOM 02.05.2017 Von Ulrike Hampp-Weigand Bild von Simon Bauer So hinrei\u00dfend kann Blasmusik klingen. 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