{"id":434,"date":"2014-12-23T16:49:08","date_gmt":"2014-12-23T14:49:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=434"},"modified":"2015-04-22T09:06:50","modified_gmt":"2015-04-22T07:06:50","slug":"festliche-klaenge-in-der-stadtpfarrkirche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=434","title":{"rendered":"Festliche Kl\u00e4nge in der Stadtpfarrkirche"},"content":{"rendered":"<address>\n<h3><strong>23.12. Dirigent Andreas Nagl hatte mit seinen rund 80 Mitwirkenden der Stadtkapelle Rain f\u00fcr den vierten Advent ein hochwertiges Programm einstudiert.<br \/>\n<\/strong>Donauw\u00f6rther Zeitung vom 23.12.2014<\/h3>\n<p>Von Manfred Arloth<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/IMG_6862_3_4_5_6_fused.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/IMG_6862_3_4_5_6_fused-1024x682.jpg\" alt=\"IMG_6862_3_4_5_6_fused\" width=\"584\" height=\"389\" class=\"alignnone size-large wp-image-447\" srcset=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/IMG_6862_3_4_5_6_fused-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/IMG_6862_3_4_5_6_fused-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/IMG_6862_3_4_5_6_fused-450x300.jpg 450w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/IMG_6862_3_4_5_6_fused.jpg 1094w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a><br \/>\nMit einem festlichen Konzert in der \u00fcberf\u00fcllten Stadtpfarrkirche \u2013 zahlreiche Besucher mussten sich mit Stehpl\u00e4tzen zufriedengeben \u2013 erfreute die Stadtkapelle Rain die Zuh\u00f6rer am sp\u00e4ten Nachmittag des vierten Adventssonntags. Dirigent Andreas Nagl hatte mit seinen rund 80 Mitwirkenden ein hochwertiges Programm einstudiert. Das hervorragende, eindrucksvolle Spiel der Musiker wurde am Schluss mit Beifall im Stehen bedacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nStadtpfarrer Florian Kolbinger f\u00fchrte mit interessanten Informationen durch das Programm. Mit der sch\u00f6nen Weise \u201eMarche Pontificale\u201c aus der Orgelsymphonie Nr. 1, die Charles Fran\u00e7ois Gounod 1835 zur Ernennung von Papst Pius IX. schrieb und die seit 1950 als offizielle Vatikanhymne gilt, stellte sich das gro\u00dfe Blasorchester mit seiner immensen Klangf\u00fclle vor. Es folgte eine Suite von Henry Purcell, eine der wichtigsten Komponistenpers\u00f6nlichkeiten Gro\u00dfbritanniens und des Barock. Das St\u00fcck, arrangiert von Albert Loritz, enthielt je zwei S\u00e4tze aus den Schauspielmusiken zu \u201eThe Double Dealer\u201c und \u201eAbdelazer, or the Moor\u2019s Revenge\u201c. Anfangs vernahm man wilde, martialische Kl\u00e4nge, dann t\u00e4nzerisches, lebhaftes Musizieren mit einer enormen Steigerung der Lautst\u00e4rke, sp\u00e4ter setzten sich Querfl\u00f6ten- und Trompetenspiel durch. Auch das interessante Zwiegespr\u00e4ch zwischen einzelnen Registern und dem gesamten Orchester war ein exzellentes Erlebnis.<\/p>\n<p>n epischer Breite wurde die Geschichte vom Evangelimann erz\u00e4hlt. Wilhelm Kienzls Oper aus dem Jahr 1895 endet ja mit dem wundersch\u00f6nen, ergreifenden Choral \u201eSelig sind, die Verfolgung leiden\u201c. Vor diesem Schluss vernahm man fr\u00f6hlichen Klang und viele optimistisch stimmende Melodien. Eine ebenfalls gro\u00dfe Komposition folgte, n\u00e4mlich \u201eFrom these ashes\u201c von Chuck Elledge. Es beschreibt die bunten Facetten eines Waldes. Doch dann bricht Feuer aus: Dumpfes Dr\u00f6hnen und Rumoren, Trompetensignale! Ein herrlicher Lebensraum wird v\u00f6llig zerst\u00f6rt. Sp\u00e4ter freilich entsteht aus der Asche wieder bl\u00fchendes Leben mit friedlichem Vogelgezwitscher. Zur Veranschaulichung dieses dramatischen Naturschauspiels verwendeten die Musiker durchaus ungew\u00f6hnliche Effekte, wie das Rascheln von Plastik- und Chipst\u00fcten, um das Knistern der lodernden Glut darzustellen. Die Stadtkapelle meisterte auch dieses moderne St\u00fcck aus dem Jahr 1995 mit Bravour.<br \/>\nMit drei fehlerlos gespielten St\u00fccken bereitete das Vorstufenensemble unter Leitung von Luisa H\u00e4nsel Freude, n\u00e4mlich mit einem gro\u00dfen Christmas-Spiritual von Luigi di Ghisallo, bei dem besonders das zweite Lied \u201eGo, Tell It on the Mountain\u201c beeindruckte. Nach einer Hymne von Johan de Meij spielten die Nachwuchsmusiker mit leicht amerikanischem Sound \u201eWinter Wonderland\u201c von Felix Bernard, von Dirigentin Luisa H\u00e4nsel selbst arrangiert.<br \/>\nDen kr\u00f6nenden Abschluss bildete Alfred B\u00f6sendorfers f\u00fcnfteiliges Fantasiest\u00fcck \u201eWinter in den Bergen\u201c, bei dem man allerdings sehr aufpassen musste, um beispielsweise \u201eEs wird scho glei dumpa\u201c, \u201eLeise rieselt der Schnee\u201c und \u201eStill, still, still\u201c aus dem begleitenden musikalischen Umfeld herauszuh\u00f6ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>23.12. Dirigent Andreas Nagl hatte mit seinen rund 80 Mitwirkenden der Stadtkapelle Rain f\u00fcr den vierten Advent ein hochwertiges Programm einstudiert. 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