{"id":1317,"date":"2026-04-29T21:10:57","date_gmt":"2026-04-29T19:10:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=1317"},"modified":"2026-04-29T21:12:40","modified_gmt":"2026-04-29T19:12:40","slug":"1317","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=1317","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Von Herr der Ringe bis Godzilla: Stadtkapelle Rain sprengt alle Erwartungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Das sinfonische Blasorchester brilliert unter Dirigent Andreas Nagl mit regelrechten Inszenierungen. Die Reise von Mittelerde bis Irland liegt auf h\u00f6chstem Niveau.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>RAIN, von Beate Schwab, 26.04.2026<br>Bilder: Simon Bauer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_8418.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_8418-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1318\" srcset=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_8418-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_8418-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_8418-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_8418-1536x1023.jpg 1536w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_8418-450x300.jpg 450w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_8418.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Fr\u00fchjahrskonzert Stadtkapelle Rain geriet einmal mehr zu einem mitrei\u00dfenden Spektakel aus hohem musikalischen K\u00f6nnen und der Pr\u00e4sentation gro\u00dfer Werke.<\/p>\n\n\n\n<p>Sinfonische Blasmusik auf allerh\u00f6chstem Niveau, garniert mit Pappfiguren aus dem Kinohit \u201eHerr der Ringe\u201c und einem leibhaftigen Monster: Die Stadtkapelle Rain unter der Leitung von Andreas Nagl nahm das Publikum beim Fr\u00fchjahrskonzert im ausverkauften Schulzentrum Rain mit auf eine fantastische musikalische Reise.<\/p>\n\n\n\n<p>Von der grandiosen Kulisse mit der imposanten Stadtkapelle vor ausverkauftem Haus zeigen sich an diesem Abend der Vorsitzende Christoph Heider und B\u00fcrgermeister Karl Rehm in ihren Gru\u00dfworten gleicherma\u00dfen begeistert. Mit dem \u00fcberw\u00e4ltigenden ersten Teil des Fr\u00fchjahrskonzerts, Johan de Meijs preisgekr\u00f6nter Sinfonie \u201eDer Herr der Ringe\u201c nach Motiven aus Tolkiens gleichnamigem Klassiker, beginnt dann eine bezaubernde musikalische Reise.<\/p>\n\n\n\n<p>Das h\u00f6chst anspruchsvolle Werk ist keine Sinfonie im klassischen Sinn, eher eine Suite von f\u00fcnf sinfonischen Gedichten, in der Form frei und intuitiv. \u201eEine Herausforderung f\u00fcr uns Musiker\u201c, sagt Moderator Marco Roger in seiner Begr\u00fc\u00dfung. In f\u00fcnf eigenst\u00e4ndigen S\u00e4tzen stellt die Komposition wichtige Episoden oder Personen des Buches vor. Beeindruckend pr\u00e4sentiert das ambitionierte Ensemble, als eines der besten Laien-Blasorchester Deutschlands ausgezeichnet, das atemberaubende Werk, wobei alle Instrumentengruppen gleicherma\u00dfen brillieren, wundervoll in Szene gesetzt durch die Illustrationen von Linda Mosena. \u201eGandalf\u201c, der erste Satz, ist das musikalische Portrait eines der Hauptcharaktere der \u201eHerr der Ringe\u201c-Trilogie.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein wunderbarer Spannungsbogen<\/h2>\n\n\n\n<p>Der weise Zauberer Gandalf wird mit einem majest\u00e4tischen, getragenen Motiv beschrieben, gefolgt von einem wilden Ritt auf seinem Pferd, bei dem das ganze Orchester mitgaloppiert. Der zweite Satz, \u201eLothlorien\u201c, versetzt das hingerissene Publikum in den Elbenwald mit exotischen Pflanzen, V\u00f6geln und stattlichen B\u00e4umen. Nach einem sehr sanften, mystischen Beginn mit tiefen Fl\u00f6ten f\u00fchrt der Spannungsbogen weiter zum dritten Satz, \u201eGollum\u201c. Dieser Satz ist der bizarrste von allen, als ob das abscheuliche Monster Gollum pl\u00f6tzlich auf die B\u00fchne springt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dargestellt durch ein grandioses Sopranaxofon-Solo von Christian Klingenbeck zeigt die schleimige Kreatur ihre Zerrissenheit, t\u00f6lpelhaft tanzend, kichernd und hinterh\u00e4ltig. &nbsp;In diesem wilden Satz gl\u00e4nzt auch Solist Christoph Scherup an der Posaune. Der vierte Satz, \u201eThe Journey in the Dark\u201c, bildet den dramatischen H\u00f6hepunkt der Sinfonie. Der fortlaufende, monotone Rhythmus der tiefen B\u00e4sse nimmt das gebannte Publikum mit auf die gef\u00e4hrliche Reise der Gef\u00e4hrten des Rings. Im letzten Satz \u201eHobbits\u201c wird es friedlich, ein fr\u00f6hlicher Tanz der Hobbits endet in einer imposanten Hymne. Wie es dem Orchester gelingt, dieses emotionale Werk in eine aufw\u00fchlende Klangsprache zu \u00fcbertragen, rei\u00dft das Publikum f\u00f6rmlich von den Sitzen und wird mit langanhaltendem Beifall und Bravorufen belohnt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein gro\u00dfer Spa\u00df f\u00fcr Orchester und Publikum<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach diesem orchestralen Beginn bringt der zweite Teil des Abends schwungvoll eine fr\u00fchlingshafte Leichtigkeit mit. \u201eDie Sonne geht auf\u201c, ein traditioneller Marsch, bei dem sich alle Register profilieren k\u00f6nnen, fesselt mit vergn\u00fcgter Wanderlaune. Aus dem prachtvollen Sonnenschein wird das Publikum dann aber j\u00e4h in einen Monsterfilm aus den 50-er Jahren versetzt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGodzilla eats Las Vegas\u201c von Eric Whitacre, wieder ein h\u00f6chst anspruchsvolles St\u00fcck, mit einem Wechsel zwischen rund 30 verschiedenen Stilrichtungen und Rhythmen, verlangt von den Musikerinnen und Musikern zus\u00e4tzlich zu den musikalischen Effekten auch noch schauspielerisches Talent. Sie rufen, klatschen, marschieren und kreischen, als tats\u00e4chlich Godzilla leibhaftig auftaucht und durch die Aula marschiert. Mit Elvis Presley-Sonnenbrillen sto\u00dfen sie schlie\u00dflich im goldenen Konfettiregen miteinander an, um den Sieg \u00fcber das Monster feiern. Ein gro\u00dfer Spa\u00df f\u00fcr das Orchester und das \u00fcberraschte Publikum!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Und dann ein spektakul\u00e4res Finale<\/h2>\n\n\n\n<p>Die fantastische musikalische Reise f\u00fchrt zum Schluss auf die gr\u00fcne Insel mit dem Medley \u201eThe Amazing Sound of Ireland\u201c kann das Orchester noch einmal seine gro\u00dfe Spielfreude zeigen. Die Sinfonie f\u00fcr gro\u00dfes sinfonisches Blasorchester verbindet einige der bekanntesten irischen Melodien, von \u201eLord of the Dance\u201c bis zur herzergreifenden Ballade \u201eDanny Boy\u201c. Matthias Kitzinger mit seinem Tenorhorn-Solo und Cathy Smith mit Piccolofl\u00f6te und Tin Whistle sorgen dabei im Orchester f\u00fcr den typischen irischen Sound<\/p>\n\n\n\n<p>Beim spektakul\u00e4ren Finale \u201ePlanet Ireland\u201c d\u00fcrfen sich die Schlagzeuger <br>so richtig austoben, mit ihren Sticks geben sie auf einem Tisch den <br>immer schnelleren Rhythmus vor und treiben ihr Orchester noch einmal zu <br>H\u00f6chstleistungen an. Dieses energiegeladene Finale wird vom Publikum <br>enthusiastisch gefeiert, mit Standing Ovations werden noch zwei Zugaben <br>erklatscht. Ein hochkar\u00e4tiges, mitrei\u00dfendes Konzerterlebnis!<br>  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Herr der Ringe bis Godzilla: Stadtkapelle Rain sprengt alle Erwartungen Das sinfonische Blasorchester brilliert unter Dirigent Andreas Nagl mit regelrechten Inszenierungen. Die Reise von Mittelerde bis Irland liegt auf h\u00f6chstem Niveau. 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