{"id":1261,"date":"2024-12-17T21:46:32","date_gmt":"2024-12-17T19:46:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=1261"},"modified":"2024-12-17T21:52:42","modified_gmt":"2024-12-17T19:52:42","slug":"hinreissend-bewegend-brillant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=1261","title":{"rendered":"Hinrei\u00dfend &#8211; bewegend &#8211; brillant"},"content":{"rendered":"\n<p>Dienstag, 17. Dezember 2024 <\/p>\n\n\n\n<p>In Rain verwandelte sich die Stadtpfarrkirche St. Johannes der T\u00e4ufer in eine<br>B\u00fchne f\u00fcr gro\u00dfartige Kl\u00e4nge. Vorstufenensemble und Stadtkapelle Rain<br>interpretierten monumentale Werke und besinnliche Weihnachtslieder.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7576-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7576-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1262\" srcset=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7576-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7576-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7576-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7576-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7576-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7576-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit einer imposanten Glanzleistung bezauberte das gro\u00dfe Orchester der Rainer<br>Stadtkapelle unter Andreas Nagl erneut sein Publikum. Die Stadtpfarrkirche war<br>brechend voll. <br><strong>Foto: Simon Bauer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Von Ulrike Hampp-Weigand<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rain <\/strong>Es weihnachtet allenthalben in Rain an diesem Sonntag. All\u00fcberall auf den<br>Stra\u00dfen eilen Menschen in der einfallenden D\u00e4mmerung zur zauberhaften<br>Schlossweihnacht oder zur Stadtpfarrkirche St. Johannes zum Weihnachtskonzert der<br>Rainer Stadtkapelle: Zahllose Besucher nehmen die Einladungen zu diesen festlichen<br>Veranstaltungen begeistert an. \u00dcbervoll war denn auch wieder die Kirche, verspricht<br>doch jedes Konzert der Rainer Stadtkapelle h\u00f6chstes musikalisches Vergn\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Stadtpfarrer J\u00f6rg Biercher, der in seinen kurzen Moderationen zum Konzert am DrittenAdventssonntag Gaudete (freuet euch) begr\u00fc\u00dfte, und mit seinen ansprechenden<br>Hinweisen auf Gottes Wirken in menschlichen N\u00f6ten ber\u00fchrte, stellte das Programm<br>des Vorstufenensembles mit der gro\u00dfartigen Dirigentin Cathy Smith vor. Komplexe,<br>die jungen Musiker enorm fordernde, alles andere als leicht zu meisternde Werke<br>standen im Programm: Von Michael Sweeney gab es die \u201eBlack Forest Overture\u201c, ein<br>(fast) chaotisch, aber klangvoll durch alle Instrumentengruppen hindurch die Mythen,<br>Sagen und landschaftlichen Reize des Schwarzwaldes beschreibende Hommage.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab ferner den sanften, klangsch\u00f6n und hinrei\u00dfend als Kanon f\u00fcr alle Register<br>ausgearbeitete \u201eCanon of Peace (Dona nobis pacem)\u201c mit hell leuchtenden<br>Fl\u00f6tenpartien. Und es gab schlie\u00dflich das freche, ausgelassene, eine rasante Skifahrt<br>\u00fcber Steilh\u00e4nge beschreibende \u201eAlpine Adventure\u201c von Michael Oare. Es war<br>durchwegs ein gro\u00dfartiges Zeugnis des ganzj\u00e4hrigen immensen Probenflei\u00dfes der<br>jungen Musikerinnen und Musiker \u2013 und die Zuh\u00f6rer goutierten die Darbietung denn<br>auch mit reichem Beifall.<br><br>Das Gro\u00dfe Blasorchester hatte ein ganz besonderes Programm erarbeitet, das der<br>&#8218;vorweihnachtlichen Atmosph\u00e4re in ganz besonderer Weise Achtung zollte \u2013 das<br>Programm umfasste im Wesentlichen geistliche Musik beziehungsweise bekannte<br>Kirchenlieder, bearbeitet vom jeweiligen Komponisten in unterschiedlichster Weise.<br>Regina Rabuser oblag die Einf\u00fchrung in diesen Konzertblock. Ausf\u00fchrlich lie\u00df sie sich<br>zum ersten Werk ein \u2013 die \u201eFestmusik der Stadt Wien\u201c vom Bl\u00e4serliebhaber Richard<br>Strauss, geschrieben 1943.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein triumphal-auftrumpfender Auftakt, sinfonische Blasmusik von mitrei\u00dfender<br>Eleganz und Brillanz, eine begeisternde Tondichtung f\u00fcr den Gemeinderat der Stadt<br>Wien als Dankesch\u00f6n f\u00fcr die Verleihung des Beethoven-Preises. \u201eCrossbreed\u201c von<br>Thiemo Kraas dann das erste, das Kirchenlied \u201eSegne du, Maria\u201c \u2013 von einem<br>Bl\u00e4serquartett wundersch\u00f6n intoniert &#8211; thematisch bearbeitete Werk, geschrieben zum<br>1250-j\u00e4hrigen Stadtjubil\u00e4um der Stadt Ellwangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein klingendes Bilderbuch, ein harmloser Stadtspaziergang mitten in die Geschichte<br>einer mittelgro\u00dfen Stadt? Mitnichten \u2013 die Kapelle wird in allen Instrumentengruppen<br>herausgefordert, vom selbstvergessenen leisen Schlendern zum jazzigen<br>Auftrumpfen, vom t\u00e4nzerischen Dreivierteltakt zum mitrei\u00dfenden Crescendo: Die<br>Geschichte der Stadt mit ihren internationalen Verbindungen wird musikalisch<br>aufbereitet. Die orchestrale Herausforderung endet in festlichem Pathos. Vom<br>Blasorchester erklingt es wie Orgelklang. Grandios gespielt!<\/p>\n\n\n\n<p>Anton Bruckner, der gro\u00dfe, tiefgl\u00e4ubige Kirchenmusiker, schuf die Chor\u00e4le \u201eLocus iste\u201c<br>und \u201eAve Maria\u201c, mit wunderbar schwebenden Kl\u00e4ngen, langem Atem: Das Orchester<br>spielte diese \u201ekleinen Formen\u201c aus Bruckners geistlicher Musik ber\u00fchrend, sensibel<br>und zu Herzen gehend, sehr eindringlich.<br><br>Barry E. Kopetz \u201eVariationen \u00fcber \u201eLobe den Herrn\u201c war dann eine eher schr\u00e4ge<br>Ann\u00e4herung an diesen weltber\u00fchmten Choral aus dem 17. Jahrhundert, geschrieben<br>von einem deutschen Pastor. Statt eines Themas mit Variationen dreht der Komponist<br>die formale Abfolge um \u2013 nach einer fulminanten Fanfare des Gesamtorchesters zum<br>Auftakt folgen hoch artifizielle, sehr bunte Variationen, immer wieder mit einer<br>Anmutung des Themas. Alles endet letztlich triumphal im Choralsatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Franz Watz Sammlung \u00fcberkommener deutscher Weihnachtslieder \u201eBesinnliche<br>Weihnachtszeit\u201c \u2013 Alle Jahre wieder, Ihr Kinderlein kommet, O du fr\u00f6hliche, S\u00fc\u00dfer die<br>Glocken nie klingen, Stille Nacht \u2013 klang ein wunderbar stimmiges, von einem pr\u00e4chtig<br>disponierten Orchester grandios gespieltes Konzert aus \u2013 sieht man von der kleinen<br>Zugabe \u201eDer Mond ist aufgegangen\u201c als Dankesch\u00f6n f\u00fcr den \u00fcberw\u00e4ltigenden, langen,stehenden Beifall f\u00fcr den \u00fcberragenden Orchesterleiter Andreas Nagl und sein<br>wunderbares Blasorchester einmal ab!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 17. Dezember 2024 In Rain verwandelte sich die Stadtpfarrkirche St. Johannes der T\u00e4ufer in eineB\u00fchne f\u00fcr gro\u00dfartige Kl\u00e4nge. 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