{"id":1231,"date":"2024-05-15T18:09:08","date_gmt":"2024-05-15T16:09:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=1231"},"modified":"2024-05-15T18:20:17","modified_gmt":"2024-05-15T16:20:17","slug":"stadtkapelle-verzaubert-das-publikum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=1231","title":{"rendered":"Stadtkapelle verzaubert das Publikum"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/921fcf0e-baf7-4d0a-86ec-b6544ca74d98.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/921fcf0e-baf7-4d0a-86ec-b6544ca74d98-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1233\" srcset=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/921fcf0e-baf7-4d0a-86ec-b6544ca74d98-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/921fcf0e-baf7-4d0a-86ec-b6544ca74d98-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/921fcf0e-baf7-4d0a-86ec-b6544ca74d98-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/921fcf0e-baf7-4d0a-86ec-b6544ca74d98-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/921fcf0e-baf7-4d0a-86ec-b6544ca74d98-450x300.jpg 450w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/921fcf0e-baf7-4d0a-86ec-b6544ca74d98.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Beim Fr\u00fchjahrskonzert 2024 pr\u00e4sentiert die Rainer Stadtkapelle ein abwechslungsreiches musikalisches Programm.<br>Fotos: Simon Bauer<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit einer abwechslungsreichen Auswahl an Kompositionen zeigen die Musikerinnen und Musiker beim Fr\u00fchjahrskonzert unter der Leitung von Andreas Nagl ihr K\u00f6nnen.<\/strong><br>\u00a0Von Ulrike Hampp-Weigand<\/p>\n\n\n\n<p>Rain Andreas Nagl ist ein Magier. Wie er die sinfonische Blaskapelle Rain geformt hat, zu welch au\u00dfer- gew\u00f6hnlicher Leistung diese f\u00e4hig ist, das war im diesj\u00e4hrigen Fr\u00fch- jahrskonzert zu sehen. Zum letzten Male in der rappelvollen Turnhal- le, wie B\u00fcrgermeister Karl Rehm bei seiner Begr\u00fc\u00dfung \u00fcberra- schend ank\u00fcndigte. Stehe doch der Umzug in die neue Schulaula an.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Musiktitel unspektakul\u00e4r, ungemein charmant, sehr konzentriert angek\u00fcndigt von Marco Roger. Mit dem Konzertmarsch \u201eElysion\u201c des \u00d6sterreichers Sebastian Schraml beginnt die 85-k\u00f6pfige Kapelle fast \u00fcberfallartig mit Musik, die von den gl\u00fccklichen Gefilden der Seligen erz\u00e4hlt, sehr rhythmisch mit vielen Wechseln in den Registern, sehr jugendlich, sehr modern klingt, dabei \u201enur\u201c die au\u00dfergew\u00f6hnlichen Erwartungen an das Orchester erf\u00fcllt. Dominik Brunner gl\u00e4nzt solistisch mit seinem Instrument im \u201eTuba Concerto Espanol\u201c von Kurt G\u00e4ble. Mit dem temperamentvollen Werk, reich an spanischen Volksmusikelementen, stellt er die \u00fcberraschende Agilit\u00e4t seiner Tuba vor: Mit langem Atem, die Tonleiter herauf und herunter kullernd, singt sie quasi mit jedem weiteren Instrument ihr melodisches, beschwingtes Lied.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sinfonische Blaskapelle Rain zeigt ihr meisterliches K\u00f6nnen<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit dem Klassiker sinfonischer Blasmusik, den 1972 entstandenen, rhythmischen, hochkomplexen sinfonischen Kompositionen \u201eArmenischen T\u00e4nzen (Teil 1)\u201c von Alfred Reed beweist das Orchester sein meisterliches K\u00f6nnen. Die Volkslieder &#8222;Tzirani Tzar&#8220; (Der Aprikosenbaum), &#8222;Gakavi Yerk&#8220; (Das Lied des Rebhuhns), &#8222;Hoy, Nazan Eem&#8220; (Hoy, mein Nazan), und &#8222;Alagyaz&#8220;\/ &#8222;Gna, Gna&#8220; (Los, Los) sind bezaubernd ineinander verwobene Melodien. Sie tauchen in allen Instrumentenregistern auf, werden sensibel illustriert und hinrei\u00dfend wiedergegeben. Der Berg &#8222;Alagyaz\u201c wird in gro\u00dfer Geste besungen, der S\u00e4beltanz Chatschaturjans ist zu erahnen, ansteckend kichert die unbeschwerte Melodie des &#8222;Gna, Gna&#8220;.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz anders wieder die \u201eGro\u00dfe Suite \u00fcber \u201eWinnetou\u201c von Martin B\u00f6ttcher (arr. Guido Renner): Filmmusik der Sechziger Jahre, diese Suite mit Musik aus den aus Karl Mays Feder stammenden Geschichten, in denen H\u00e4uptling Winnetou auf seinem Rapphengst Iltschi mit Blutsbruder Old Shatterhand gegen \u00fcble Schurken k\u00e4mpft und stirbt. Man kennt die Melodien, sie ber\u00fchren in ihrem vertrauten, leicht angestaubten deutschen Klang. Das Orchester spielt fabelhaft, zaubert in allen Registern im \u201eProlog\u201c, \u201eUnter Geiern\u201c, erfreut mit \u201eHill Billy Tilly\u201c in den Rhythmen des amerikanischen S\u00fcdens \u2013 Mundharmonikakl\u00e4nge vom Keyboard, Fl\u00f6ten, Saxophone, Trompeten, Tuben formen effektvollen Sound, steigern sich im \u201eGrand Canyon\u201c, bevor im Finale die \u201eWinnetou-Melodie\u201c erklingt: So reiten die Helden verkl\u00e4rt ins Abendrot.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fr\u00fchjahrskonzert in Rain: Zuschauer sind begeisterT<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach der Pause wundersch\u00f6n elegisch \u201eCharles Chaplin\u201c vom Niederl\u00e4nder Marcel Peeters, eine Hommage an einen der gr\u00f6\u00dften Filmemacher der Geschichte, Charlie Chaplin. Vom G\u00e4nsehaut erzeugenden \u201eLimelight Theme\u201c zur \u201ePromenade\u201c des Landstreichers mit dem Spazierstock zur \u201eGr\u00e4fin von Hongkong\u201c, den \u201eModernen Zeiten\u201c, zum \u201eGro\u00dfen Diktator\u201c. Dann die \u201eMountains of Switzerland\u201c von dem spanischen Komponisten Peter Navarro. Romantiker, der aufregende Erz\u00e4hlungen und hochkomplexe Strukturen in seinen Werken schafft. Die Rainer illustrieren mit ihrem \u00fcberragenden K\u00f6nnen die Geschichte eines Adlerfluges \u00fcber abweisend schroffe Felsen in schwindelnder H\u00f6he, sanfte gr\u00fcne Matten mit weidenden K\u00fchen. Die Thermik des Fluges im Klang der Holz- und Blechblasinstrumente zeichnet den schwebenden Adler, Kuhglockengebimmel Almfrieden. Dann ein \u201eEchoorchester\u201c, das mit klingendem Spiel in den Saal kommt, ins Get\u00fcmmel integriert wird. Der Adler kehrt zur\u00fcck, die gem\u00fctliche, anheimelnde Stimmung schl\u00e4gt um in brachiale, sich beschleunigende Gewalt \u2013 Crescendo, ein \u00fcberw\u00e4ltigender, kaum zu ertragender Klang.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zuschauer spenden stehend Beifall, und nat\u00fcrlich gibt es die erste Zugabe, den Bayerischen Defiliermarsch. Die zweite Zugabe: die Wiederholung des soeben geh\u00f6rten Finales. Das Konzert war nicht nur ein meisterlich gespieltes, hochkomplexes und differenziert dargestelltes musikalisches Ouevre, das das enorme Leistungsniveau der Rainer sinfonischen Blaskapelle illustrierte &#8211; eine enorme Herausforderung an die teils sehr jungen Musikerinnen und Musiker. Ihnen, wie auch ihren Dirigenten Andreas Nagl und Cathy Schmid, gilt uneingeschr\u00e4nkte Anerkennung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Fr\u00fchjahrskonzert 2024 pr\u00e4sentiert die Rainer Stadtkapelle ein abwechslungsreiches musikalisches Programm.Fotos: Simon Bauer Mit einer abwechslungsreichen Auswahl an Kompositionen zeigen die Musikerinnen und Musiker beim Fr\u00fchjahrskonzert unter der Leitung von Andreas Nagl ihr K\u00f6nnen.\u00a0Von Ulrike Hampp-Weigand Rain Andreas Nagl ist &hellip; <a href=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=1231\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1231","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1231","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1231"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1231\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1237,"href":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1231\/revisions\/1237"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1231"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1231"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1231"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}