{"id":1196,"date":"2023-09-11T13:29:17","date_gmt":"2023-09-11T11:29:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=1196"},"modified":"2023-09-11T15:26:46","modified_gmt":"2023-09-11T13:26:46","slug":"so-rund-so-klangvoll-so-schoen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=1196","title":{"rendered":"So rund, so klangvoll, so sch\u00f6n"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Rund 500 Besucher lauschen der Serenade des Rainer sinfonischen Blasorchesters im Schlossgarten. Die musikalische Mischung begeistert.<\/strong><br><br>24.07.2023 VON ULRIKE HAMPP-WEIGAND &#8211; Donauw\u00f6rther Zeitung<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Serenade2023-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Serenade2023-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1206\" srcset=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Serenade2023-1.jpg 720w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Serenade2023-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Serenade2023-1-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Rainer Stadtkapelle unter der Leitung von Andreas Nagl begeistert die rund 500 Zuh\u00f6rer bei der Sommerserenade im Rainer Schlosshof.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rain <\/strong>\u201eSeht ihr den Mond dort stehen &#8230;\u201c Mit einer Paraphrase von Alfred B\u00f6sendorfer zum \u201eAbendlied\u201c von Matthias Claudius, vertont von J.A.P. Schulz: die Zugabe. Claudius\u2019 unsterbliche Zeilen sind zum Volkslied geworden. Ein sch\u00f6nerer Abschluss f\u00fcr die Serenade des Rainer sinfonischen Blasorchesters war gar nicht vorstellbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst der Sichelmond schien vom nachtblauen Himmel aus zuzustimmen. Ein musikalischer H\u00f6chstgenuss im Rainer Schlossgarten, wo das Licht Schattenrisse an die Mauern zeichnete. Man kann die Rainer beneiden um Schloss und Drumherum \u2013 und es scheint kein gewagter Vergleich: M\u00fcnchen hat Klassik am Odeonsplatz, Rain hat sinfonische (Blas-)Musikklassik im Schlossgarten. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Rainer, und die vielen Besucher von ausw\u00e4rts, wissen das zu sch\u00e4tzen. Trotz des gleichzeitig stattfindenden Reichsstra\u00dfenfests in Donauw\u00f6rth versammelten sich rund 500 Besucherinnen und Besucher, um gro\u00dfartige Musik in wundersamer Umgebung zu h\u00f6ren. Schon das gro\u00dfe Vororchester mit Nachwuchs an allen Instrumenten \u00fcberzeugte und stellte die hervorragende Ausbildung unter Beweis. Auch wenn da die Nervosit\u00e4t noch am gr\u00f6\u00dften war \u2013 Dirigentin Cathy Smith hat ihre M\u00e4dels und Jungs fest im Blick und im Griff.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Drei unterschiedlich fordernde Werke gab es zu h\u00f6ren: einen Auszug aus der \u201eStar Wars Saga\u201c von John Williams (arr. Michael Story) begeisterte, \u201eThe Sailors Adventure\u201c, nach Ansage von Moderator Marco Roger \u201ewie eine Ouvert\u00fcre\u201c: Musikalisch thematisiert eine gro\u00dfe Fahrt, vergn\u00fcglicher Landgang und Einlaufen in den Heimathafen. Abschlie\u00dfend, kurzweilig und lautmalerisch \u201eHarry has to hurry\u201c \u2013 Weckerticken, Alarm, Weiterd\u00f6sen, Weckerticken, Alarm &#8230; und das entsprechend h\u00f6rbar werden &#8211; de Chaos, das solche Murmeltiere anrichten. Klangsch\u00f6n musiziert, fokussiert. In schier \u00fcberw\u00e4ltigender Zahl folgten die 85 Musiker des \u201egro\u00dfen\u201c Orchesters, als eines der drei besten Laien-Blasorchester Deutschlands ausgezeichnet. Erster B\u00fcrgermeister Karl Rehm bezog bereits in seinem Gru\u00dfwort den glanzvollen Ruf des Orchesters nicht nur auf Organisation und Dirigent Andreas Nagl, sondern vor allem auf die Musiker. Der \u201eFestmarsch\u201c von Johann Strau\u00df\u2019 Sohn aus dem Jahr 1893, anl\u00e4sslich der Hochzeit des mit ihm befreundeten bulgarischen K\u00f6nigs Ferdinand I. \u2013 die Urauff\u00fchrung mit 500 Milit\u00e4rmusikern im Prater macht immer noch staunen \u2013 stand am Anfang: Schwungvoll, alle Instrumentengruppen gl\u00e4nzen, klingt es ein kleines bisschen preu\u00dfisch-zackig, mit grandiosem Wiener Schm\u00e4h angereichert, und macht Lust auf mehr. Ein Medley mit den Evergreens aus Ralph Benatzkys Revue-Operette \u201eIm wei\u00dfen R\u00f6ssl\u201c beziehungsweise dem Film mit Waltraud Haas und Peter Alexander und Beitr\u00e4gen von Robert Stolz, (arr. Schwalgin), zeigt wiederum, wie hervorragend die Stadtkapelle Rain auch fein differenzierte Tons\u00e4tze formulieren kann \u2013 die Melodien flie\u00dfen so leicht, so ganz selbstverst\u00e4ndlich. Vom ewigsch\u00f6nen Sigismund \u00fcber fr\u00f6hliches Verliebtsein im Salzkammergut.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass da \u00fcber die Instrumentengruppen hinweg Dixieland, Jazz, ein Rumba-Beat oder gepfiffen und mit allen denkbaren Schlaginstrumenten gejuxt wird, ist aller-<br>beste Unterhaltung. Sommer, Ferien und Urlaub stehen vor der T\u00fcre, da passt eine \u201eFiesta Espa\u00f1ola\u201c (arr. G\u00fcnter Rennert) \u2013 die Ouvert\u00fcre von Georges Bizets Oper \u201eCarmen\u201c, \u201eValencia\u201c und \u201espanischer Zigeunertanz\u201c feurig-mitrei\u00dfend, und \u201eEviva Espa\u00f1a\u201c, von zwei Belgiern: Tony Marshalls deutscher Superhit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Themen blitzen durchs Orchester, spanisches Temperament begeistert. Das einf\u00fchlsam und brillant gespielte Medley aus Leonard Bernsteins \u201eWest Side Story\u201c war  Konzerth\u00f6hepunkt: die amerikanische Version von William Shakespeares \u201eRomeo und-Julia\u201c, der Einwanderer-Rassenkonflikt im Westen New Yorks, die Hoffnungen von Maria und Tony. Samtig, dunkel und z\u00e4rtlich lassen die Basstrompeten die Klarinetten in lyrischen Passagen aufleuchten, sehnsuchtsvoll und wehm\u00fctig erklingen \u201eMaria\u201c, \u201eTonight\u201c, \u201eSomewhere\u201c, Fl\u00f6tentriller akzentuierten, \u201eAmerica\u201c schallt es \u00fcber den Garten. Dem Saxofon als solistischem Instrument gewidmet noch ein sehr modernes, sehr energisch zu spielendes Medley \u201eSex, Wind &amp; Funk\u201c (arr. Schwalgin), ein Spiel mit den Namen der Bands und deren jeweils einzigem Hit: \u201eSeptember\u201c, \u201eSpinning Wheels\u201c und \u201eBirdland\u201c, \u2013 wo kommt da blo\u00df der \u201eliebe Augustin\u201c her? Dann: langer, verdienter Beifall.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 500 Besucher lauschen der Serenade des Rainer sinfonischen Blasorchesters im Schlossgarten. 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