{"id":1093,"date":"2022-12-14T12:07:39","date_gmt":"2022-12-14T10:07:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=1093"},"modified":"2022-12-14T12:32:08","modified_gmt":"2022-12-14T10:32:08","slug":"frieden-und-glueck-verheissend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?p=1093","title":{"rendered":"Frieden und Gl\u00fcck verhei\u00dfend"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Weihnachtskonzert-2022.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Weihnachtskonzert-2022-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1096\" width=\"569\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Weihnachtskonzert-2022-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Weihnachtskonzert-2022-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Weihnachtskonzert-2022-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Weihnachtskonzert-2022-1536x1023.jpg 1536w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Weihnachtskonzert-2022-450x300.jpg 450w, https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Weihnachtskonzert-2022.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 569px) 100vw, 569px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die Stadtkapelle Rain \u00fcberbrachte eine wunderbare musikalische Botschaft an das zahlreiche Publikum in der Stadtpfarrkirche. Foto: Simon Bauer<\/strong><br><br>Die Stadtkapelle Rain und das Vorstufenensemble erf\u00fcllten die brechend volle Rainer Stadtpfarrkirche mit weihnachtlichem Zauber und der innigen Botschaft \u201eEt in Terra Pax\u201c.<br>14.12.2022 VON ULRIKE HAMPP-WEIGAND <\/p>\n\n\n\n<p>Einfach ein gro\u00dfartiges Erlebnis: Das symphonische Blasorchester der Stadtkapelle Rain und das Vorstufenensemble durften nach zweij\u00e4hriger Pause wieder<br>das erste Kirchenkonzert vor Publikum spielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gef\u00fchlt war alles, was in Rain Beine hat und sich nicht auf der stimmungsvollen Schlossweihnacht tummelte, in der Kirche anwesend und feierte stehend mit<br>langem Beifall \u201esein\u201c grandioses st\u00e4dtisches Orchester unter Leitung von Andreas Nagl, unter\u0002st\u00fctzt von Cathy Smith. Es war ein Konzert, aus dem der Besucher be\u0002schwingt, musikerf\u00fcllt, bereichert in die Nacht ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon das Vorstufenorchester mit Dirigentin Cathy Smith formte gro\u00dfe Fu\u00dfstapfen! Man kann nur w\u00fcnschen, dass alle der jungen Musiker, die teils noch in ihre Uniformen wachsen m\u00fcssen, dabei bleiben: Ihr Spiel war gro\u00dfartig.<br>Michel Carros hat ein zauberhaftes Werk komponiert, \u201eLa Nuit des<br>Cloches\u201c. Vor im Glockenklang verwobenem jubelndem \u201eGloria\u201c<br>die bekanntesten franz\u00f6sischen Weihnachtslieder, sanfte Harmonien f\u00fcr \u201eil est n\u00e9, le divin enfant\u201c, br\u00fcllende, bl\u00f6kende Ochsen und Schafe imitierende Instrumente mit dem \u201eEntre le boef et l\u00e1ne gris&#8220; &#8211; die vielen M\u00e4dchen und Buben spielten zauberhaft.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Ein beschwingtes, von Luisa H\u00e4nsel arrangiertes fr\u00f6hliches &#8222;Winter Wonderland&#8220; korrespondierte mit den frostigen Au\u00dfentemperaturen des pl\u00f6tzlich eingefallenen Winters. Das &#8222;Meisterst\u00fcck&#8220; lieferten sie mit einer modernen Ann\u00e4herung an Johann Pachelbels ber\u00fchmten &#8222;Kanon in D&#8220; &#8211; Larry Moores &#8222;PachelbelS Christmas&#8220; ist eine \u00fcberzeugende Kombination des Kanons mit bekannten Weihnachtsliedern &#8211; exakt gespielt und grandios umgesetzt. Talent ist nicht alles \u2013 einen ganzen Probentag hatten Dirigentin Smith und Andreas Nagl f\u00fcr die Einstudierung der schwierigen Passagen angesetzt! <\/p>\n\n\n\n<p>Dann das gro\u00dfe, vielk\u00f6pfige Blasorchester, strahlend ob des Publikumszuspruchs nach der Coronapause: Virtuose Musik, fantastisch umgesetzt. Die Trompetensolisten Michael Lenk und Marco Roger im ersten \u201eConcerto f\u00fcr zwei Trompeten\u201c in strahlendem C-Dur von Antonio Vivaldi gl\u00e4nzten in den festlich jubelnden Passagen mit ihren Piccolotrompeten im barocke Lebensfreude ausstrahlenden \u201cSound\u201c der Concerti des Prete Rosso vor dem hinrei\u00dfend spielenden, von Andreas Nagl dirigierten Orchester.<\/p>\n\n\n\n<p>Franz Schuberts weltber\u00fchmtes \u201eAve Maria\u201c und das dritte Lied aus einem Zyklus von sieben Liedern aus Walter Scotts Saga \u201eThe Lady of the Lake\u201c trug die Sopranistin Judith Adldinger mit farbenreicher und warm t\u00f6nender Stimme vor.<br><br>Vom innig-beseelten Ausdruck dieses Lieds gings es weiter zum fr\u00f6hlichen Vorspiel der M\u00e4rchenoper \u201eH\u00e4nsel und Gretel\u201c Engelbert Humperdincks. Der Komponist selbst hat, wie Moderatorin Rosina M\u00e4ndle erz\u00e4hlte, seinem Schwager haargenau beschrieben,<br>dass es \u201eetwas l\u00e4rmend zugehe\u201c. Und so klingt die Musik: H\u00f6rner und Trompeten singen das \u201eAbendlied\u201c, im Hexenreigen toben sich die Instrumente aus, lautmalerisch wird umger\u00fchrt, bis sich alles im freudigen Reigentanz findet.<br><br>Wir w\u00e4ren nicht im musikalischen Reich Andreas Nagls, g\u00e4be es von ihm keinen Kommentar zum aktuellen Weltgeschehen. \u201eEt In Terra Pax\u201c des Komponisten Jan<br>Van der Roost war der absolute H\u00f6hepunkt des Konzertes. Co-Moderator Adalbert Riehl rezitierte das zugrundeliegende Gedicht des englischen Dichters Charles Hamilton Sorley, gefallen im Ersten Weltkrieg, das sich in der Tasche des Toten gefunden hatte: \u201e When you see millions of the mouthless dead\u201c. Ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr Frieden, mit h\u00f6chst eindringlicher, nie aufdringlich pathetischer Musik. In\u0002tensiv, fast schmerzhaft das Gebet der Musiker, in unregelm\u00e4\u00dfigen Intervallen \u201eEt in Terra Pax\u201c into\u0002nierend, ehe sie Struktur \u2013 und Frieden? \u2013 finden. Monotone Paukenschl\u00e4ge werden von H\u00f6rnern und Holzblasinstrumenten, vom ganzen Orchester wieder mah\u0002nend, fast meditativ beantwortet.<br>Blasmusik vom Feinsten!<\/p>\n\n\n\n<p>Zum befreienden Ausklang aus D\u00fcsternis und Hoffnungslosigkeit wurde es wieder weihnachtlich, mit dem Zauber der \u201eWeihnacht in den Bergen\u201c von Alfred B\u00f6sendorfer. Ein gl\u00fccklicher, ganz von alten Volks-Weihnachtsliedern getragenes Geschenk an die Besucher, wundersch\u00f6n instrumentiert und glanzvoll ausgef\u00fchrt, Frieden und Gl\u00fcck verhei\u00dfend. \u201cEs wird scho glei dumpa\u201c, \u201eHeilige Nacht\u201c, \u201eAuf dem Berge, da wehet der Wind\u201c, \u201eLeise rieselt der Schnee\u201c und \u201eStill, still \u2026\u201c \u2013 Melodien, die im Kirchenraum schwingen, warm wiegend und umh\u00fcllend, denn \u201estill schweigt Kummer und Harm\u201c. Und folgerichtig die Zugabe: La Paix \u2013 der Friede. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stadtkapelle Rain \u00fcberbrachte eine wunderbare musikalische Botschaft an das zahlreiche Publikum in der Stadtpfarrkirche. 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