{"id":67,"date":"2014-05-22T10:36:37","date_gmt":"2014-05-22T08:36:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?page_id=67"},"modified":"2023-04-17T08:15:59","modified_gmt":"2023-04-17T06:15:59","slug":"archiv","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stadtkapelle-rain.de\/_preview\/?page_id=67","title":{"rendered":"Archiv"},"content":{"rendered":"<p><strong>Abriss der Rainer <\/strong><strong>Blasmusikgeschichte<br \/>\n<\/strong>Seit 1620 ist die Pflege der Blasmusik in der Stadt Rain urkundlich nachweisbar. Eine ausf\u00fchrliche Chronik enth\u00e4lt unsere Festschrift &#8222;30 Jahre Stadtkapelle Rain&#8220; von 1986, die im Rathaus Rain (Herr Riehl) noch erh\u00e4ltlich ist.<\/p>\n<p><strong>15.Dezember 2021<\/strong><br \/>\nDie Stadtkapelle Rain geh\u00f6rt zu den drei besten Amateur-Blaskapellen Deutschlands. Beim Deutschen Orchesterwettbewerb hat sie mit dem Pr\u00e4dikat \u201eHervorragend\u201c abgeschnitten und sind nun Preistr\u00e4ger des Deutschen Orchesterwettbewerbs 2021.<\/p>\n<p><strong>12. Dezember 2021<br \/>\n<\/strong>Kirchenkonzert als Livestream in der Stadtpfarrkirche ohne Besucher<br \/>\n<strong><br \/>\nOktober 2021<br \/>\n<\/strong>Der 10. Deutsche Orchesterwettbewerb 2021 findet unter dem Motto \u201evirtuell. virtuos. gemEINSAM SPITZE\u201c statt. Nach langer Verz\u00f6gerung hatte die Stadtkapelle nun die Gelegenheit ihren Beitrag f\u00fcr den Deutschen Orchesterwettbewerb aufzunehmen. Die Aufzeichnungen fanden am letzten Oktoberwochenende in der heimischen Dreifachsporthalle statt.<br \/>\nEinen ersten Eindruck von den Vorbereitungen erhalten Sie bereits unter:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/fb.watch\/8-FaySX-au\/\">https:\/\/fb.watch\/8-FaySX-au\/<\/a><\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><strong>November 2019<br \/>\n<\/strong>Die Stadtkapelle Rain belegt beim Bayerischen Orchesterwettbewerb einen ausgezeichneten zweiten Platz.<strong><br \/>\n<\/strong>Die ambitioniertesten Laienorchester in Bayern trafen sich dazu in den Studios des M\u00fcnchner Funkhauses zum Bayerischen Orchesterwettbewerb, der nur alle vier Jahre stattfindet und den der Bayerische Musikrat veranstaltet. Bei dieser zehnten Auflage ma\u00dfen sich 24 Orchester mit knapp 1000 Musikern in zehn verschiedenen Kategorien \u2013 von Zupf- \u00fcber Akkordeonensembles bis hin zu Blas- und Sinfonieorchestern.<\/p>\n<p>Die Rainer traten mit insgesamt 76 Musikanten an und reisten mit einem Doppeldeckerbus samt Anh\u00e4nger nach M\u00fcnchen, um auch Platz f\u00fcr alle Instrumente zu haben. Ihr Auftritt umfasste die St\u00fccke \u201eSaravus\u201c \u2013 Metamorphosen \u00fcber das Saarlandlied von Thiemo Kraas und \u201eOf Sailors and Whales\u201c von William Francis McBeth.<\/p>\n<p>Die hochkar\u00e4tig besetzte Jury, die unter anderem aus Mitgliedern der M\u00fcnchner Philharmoniker und Dozenten der Bayerischen Musikhochschulen bestand, bewertete den 30-min\u00fctigen Auftritt des Rainer Orchesters mit 21,6 von 25 m\u00f6glichen Punkten.<\/p>\n<p>Damit belegte die Rainer Stadtkapelle den zweiten Platz, nur knapp hinter der Stadtkapelle Bad Griesbach. Wie hoch diese Leistung einzustufen ist, zeigt schon die Tatsache, dass von der Jury die Option ausgesprochen wurde, dass die Stadtkapelle als Nachr\u00fccker beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Bonn antreten k\u00f6nnte, wenn ein anderes Bundesland kein Blasorchester zum deutschen Orchesterwettbewerb weiterleitet. Eine endg\u00fcltige Entscheidung dar\u00fcber f\u00e4llt Anfang Dezember.<\/p>\n<p><strong>2016<br \/>\n<\/strong>Wertungsspiel in Marktoffingen<strong>.<br \/>\n<\/strong>Am 09.April fand in der Mehrzweckhalle in Warktoffingen das Wertungsspiel f\u00fcr Blasmusik des ASM Bezirk 16 statt. Ausrichter war die Trachtenkapelle Marktoffingen.<br \/>\nNeben der Stadtkapelle Rain, haben sich noch viele weitere Musikvereine hierzu angemeldet, um ihre Vortr\u00e4ge von der vierk\u00f6pfigen Jury bewerten zu lassen. Die Stadtkapelle Rain trat mit 78 Musikern in der H\u00f6chstufe an. Mit dem gro\u00dfen synfonischen Blasorchester pr\u00e4sentierte Dirigent Andreas Nagel der Jury das Selbstwahlst\u00fcck \u201eSynergy Rising\u201c von Ryan Nowli und als Pflichtst\u00fcck &#8222;Of Sailors and Whales\u201c von W. Francis McBethLegend. Die Jury bewertete in einer offenen Wertung unter anderem die Dynamik \/ Klangausgleich, die Technische Ausf\u00fchrung, St\u00fcckwahl und Leistungsf\u00e4higkeit uvm.<br \/>\nDas Ergebnis der Jury lautete &#8222;Mit ausgezeichnetem Erfolg&#8220; &#8211; 93 Punkte.<\/p>\n<p><strong>2012<br \/>\n<\/strong>Flicorno D&#8217;oro in Riva del Garda<strong>.<br \/>\n<\/strong>Jubil\u00e4umskonzert in der Dreifachsporthalle mit 400 Mitwirkenden.<\/p>\n<p><strong>2010<br \/>\n<\/strong>Die Stadtkapelle begleitet die Stadt Rain nach Ungarn (Taksony).<\/p>\n<p><strong>2007<br \/>\n<\/strong>An dem Wertungsspiel trat die Stadtkapelle Rain in der H\u00f6chstufe an.<\/p>\n<p><strong>2005<br \/>\n<\/strong>Die Stadtkapelle Rain feiert am 18. und 19. Juni 2005 ihr 50-j\u00e4hriges Bestehen. In dieser Zeit ist viel passiert und viel bewegt worden. Doch eines ist gleich geblieben . die Freude<br \/>\nam Musizieren!<\/p>\n<p><strong>1997<\/strong><br \/>\nDie Verleihung der <strong>PRO-MUSICA-Plakette<\/strong> durch Bundespr\u00e4sident Roman Herzog im Jahr 1997 ist H\u00f6hepunkt der j\u00fcngeren Vereinsgeschichte. Prof. Karl Kling, Pr\u00e4sident des Allg\u00e4u-Schw\u00e4bischen Musikbundes, \u00fcberreichte die Auszeichnung bei einem Festakt im gro\u00dfen Saal des Kath. Pfarrzentrums &#8222;St. Johannes der T\u00e4ufer&#8220; am 21. Juni 1997. Den hohen Standard unterstrich die Stadtkapelle in den Jahren 1997 bis 1999 insbesondere durch ihr Fr\u00fchjahrskonzert und ihr Kirchenkonzert.<\/p>\n<p><strong>1990-heute<\/strong><br \/>\nStadtkapelle Rain e. V. Am 19. Januar 1990 fusionierten die Stadtkapelle Rain und die Jugend-Stadtkapelle Rain e. V. zur \u201eStadtkapelle Rain e. V.\u201c. Die gr\u00f6\u00dferen Anteile brachte in die Fusion, was \u00fcberraschen mag, die Jugend-Stadtkapelle, ein: 47 Aktive, 150 F\u00f6rdermitglieder, praktisch die gesamte F\u00fchrungsmannschaft, dann auch die erfolgreiche Beteiligung an Wertungsspielen sowie die Vereinsregister-Eintragung. Die Stadtkapelle, in der viele Jugendliche st\u00e4ndig aushalfen, hatte nur noch 7 Aktive und sie gab dem neuen Verein ihren Namen. Eine sehr beachtliche Leistungssteigerung konnte in der Folge verzeichnet werden, was sich am besten durch die anspruchsvollen Konzertprogramme und die hervorragenden Presseberichte unterstreichen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p><strong>1978-1990<\/strong><br \/>\nJugend-Stadtkapelle (e. V.). Initiiert von B\u00fcrgermeister Karl W\u00fcrmseher und Stadtrat Mathias Eisenbacher wurde eine Jugendblaskapelle ins Leben gerufen, die sich vor allem der Ausbildung des Nachwuchses verschrieben hatte und kleinere Festlichkeiten musikalisch umrahmte. Mit der Tragung der Ausbildungskosten leistete die Stadt einen wesentlichen Beitrag zu dem hohen Leistungsstand, den die Jugend sehr rasch erreichte. Ab 1981 waren viele der Leistungstr\u00e4ger dieser Jugendkapelle gleichzeitig in der Stadtkapelle integriert. Die Jugend-Stadtkapelle wurde 1983 eingetragener Verein und richtete vom 26. bis 28. August 1988 das 1. Bezirksmusikfest des damals neugegr\u00fcndeten \u201eBezirks 16 Donau-Ries\u201c des Allg\u00e4u-Schw\u00e4bischen Musikbundes zur besten Zufriedenheit des Verbandes aus<\/p>\n<p><strong>1955-1990<\/strong><br \/>\nStadtkapelle Rain. Die Mitgliederzahl der anfangs 22 Musiker z\u00e4hlenden Kapelle verringerte sich insbeson ders durch beruflich bedingte Wegz\u00fcge, so da\u00df man sich in den sp\u00e4ten 1960er und in den 1970er Jahren mit Aushilfen, insbesondere von der Trachtenkapelle Oberndorf, behelfen mu\u00dfte. Die Dezimierung der Kapelle war auch ein Ausflu\u00df der fehlenden Jugendarbeit und Musikausbildung. Trotzdem hatte die Stadtkapelle einen guten Namen und sicherte ihren Fortbestand durch st\u00e4ndige Proben und Auftritte. Mit dem Einbau von Musikern aus der drei Jahre vorher gegr\u00fcndeten Jugendblaskapelle konnte die Stadtkapelle ab 1981 zu einem Orchester mit 30 Musikern ausgebaut werden. Wurde das 25j\u00e4hrige Jubil\u00e4um noch in kleinem Rahmen gefeiert, so erlebte Rain vom 2. bis 4. Mai 1986 erstmals ein gro\u00dfes Musikfest mit gemeinsamen Chor auf dem Rathausplatz.<\/p>\n<p><strong>1925-1955<\/strong><br \/>\nDer 1925 gegr\u00fcndete Musikverein ist Vorl\u00e4ufer der heutigen Stadtkapelle, da eine Reihe seiner Mitglieder den heutigen Verein gr\u00fcndeten. Finanzielle Probleme kennzeichneten den Weg dieser Blaskapelle, der die Stadt zur Gr\u00fcndung unter Verpf\u00e4ndung der Blechinstrumente einen Kredit von 1650 Mark gew\u00e4hrte. 1931 wurden die Instrumente Stadteigentum, daf\u00fcr brauchte der Kredit nicht mehr zur\u00fcckgezahlt zu werden. Durchschnittlich 15 Musiker geh\u00f6rten der Kapelle an. Die urspr\u00fcngliche Blechblasmusik wurde im Fr\u00fchjahr 1930 um Holzbl\u00e4ser erweitert. Seit 1931 waren alle Musiker beim Roten Kreuz und bildeten damit gleichzeitig die \u201eSanit\u00e4tskapelle Rain\u201c. Die Musiker traten wechselweise in der gew\u00f6hnlichen Uniform und der des Roten Kreuzes auf. In den 1930er Jahren besa\u00df man zus\u00e4tzlich eine Streichmusikgruppe und 1937\/38 ein Jugendorchester. Anfangs des Zweiten Welt- krieges musizierte die Kapelle noch, als aber ab 1941 fast alle M\u00e4nner zum Kriegsdienst eingezogen waren, ruhte der Betrieb zwangsl\u00e4ufig. Unmittelbar nach Kriegsende waren Vereine verboten. Die Musikkapelle wurde im M\u00e4rz 1947, das ist relativ fr\u00fch, bereits wieder mit neuem Leben erf\u00fcllt. In die Kapelle integrierten sich in Rain wohnhafte Heimatvertriebene und Fl\u00fcchtlinge, so da\u00df wieder eine St\u00e4rke von 15 Mann erreicht werden konnte.<\/p>\n<p><strong>1914-1921<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend und unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg ist in Rain keine Blaskapelle nachweisbar. 1920\/21 bestand ein Streichorchester Rain unter Leitung des Chorregenten der Stadtpfarrkirche.<\/p>\n<p><strong>1887-1914<\/strong><br \/>\nEs bestand eine ausschlie\u00dflich mit Laien besetzte Musikkapelle Rain, 1895 in der Lokalpresse auch \u201eunsere wackere Musikkapelle\u201c bezeichnet.<\/p>\n<p><strong>1854-1863<\/strong><br \/>\nDer \u201egeschlossene Musikverein zur Erhaltung und Bef\u00f6rderung musikalischer Kenntnisse und Erh\u00f6hung des geselligen Vergn\u00fcgens\u201c ist im Stadtarchiv nachweisbar; dieser Verein bestand schon bis 1849, damals hatte er sich aufgel\u00f6st. Was der Verein konkret leistete und wann er sich zum zweiten Mal aufl\u00f6ste, geht aus den Stadtakten nicht hervor.<\/p>\n<p><strong>1845-1887<\/strong><br \/>\nUnter Leitung des neuen, musikalisch hervorragend qualifizierten Stadtt\u00fcrmers Christian Kunz sorgte eine Blaskapelle mit sieben Mann f\u00fcr Musik in der Kirche, beim Tanz, auf Hochzeiten und bei Beerdigungen. Christian Kunz und war ein Bruder des Komponisten der Bayernhymne, Konrad Max Kunz. F\u00fcr die Turmwache bestellte er einen Vertreter. Christian Kunz war erfolgreich als Orgelbauer t\u00e4tig. Da Kunz ein versierter Berufsmusiker war und unter seinen vielseitigen Kenntnissen auch das Arrangieren von Blech- und Harmoniemusik herausgestellt ist, kann von einem guten Standard dieser Rainer Blaskapelle ausgegangen werden. Mit seinem Tod endete die &#8222;hauptberufliche&#8220; Besetzung der Stelle des st\u00e4dtischen Musikmeisters<\/p>\n<p><strong>1839-1845<\/strong><br \/>\nMit dem Tod von Friedrich Schremmel (1839) war der Niedergang einstiger T\u00fcrmerherrlichkeit vorgezeichnet. Eine Verordnung der Regierung von 1837 schaffte das Vorrecht des &#8222;Aufspielens&#8220; f\u00fcr k\u00fcnftige T\u00fcrmer ab. Zusammen mit den \u00dcbergangsl\u00f6sungen, die bis 1845 andauerten, bedeutete dies ein Erstarken der Laienmusikanten und sp\u00fcrbaren Einkommensverlust f\u00fcr T\u00fcrmer und Stadtmusikus.<\/p>\n<p><strong>1798-1839<\/strong><br \/>\nFriedrich Schremmel von Mo\u00dfbach in der Pfalz \u00fcbernahm durch Vertrag mit seinem Vetter Wendelin Schremmel, dessen Gehilfe er schon seit 1790 gewesen sein d\u00fcrfte. Seine Besoldung waren 56 Gulden von der Stadtkammer, 27 Gulden von den Rainer Kirchenkassen, 28 Gulden Wertanschlag f\u00fcr Natuarlien und 15 Gulden vom Gerichtsbzeirk f\u00fcr die Feuerwache. Das Privileg des Aufspielens bei Hochzeiten, Kirchweihen und sonstigen Tanztagen brachte 50 Gulden. Die Pflichten von Schremmel sind detailliert im Stadtarchiv festgehalten. Im aktenkundigen Streit zwischen Stadt und T\u00fcrmer einerseits und Gemeinde, Wirten und Musikern von Thierhaupten andererseits sind die aktiven Laienmusiker in den D\u00f6rfern des Gerichtsbezirks festgehalten. Musikanten gab es in Thierhaupten (7), Gempfing, Illdorf, Ebenried (je 3), Schainbach, Neukirchen (je 2) sowie Oberpeiching, Sallach, Buch, Sch\u00f6nesberg und Haselbach (je 1).<\/p>\n<p><strong>1744-1753<\/strong><br \/>\nDie Akten beim Wechsel in der Person des T\u00fcrmers best\u00e4tigen die Doppelfunktion von T\u00fcrmer und Stadtmusikus sowie dessen Pflichten und Rechte. Die Ausschreibung von 1753 zeigt aber auch die \u00fcber\u00f6rtliche Dimension des T\u00fcrmerberufes: Bewerbungen kamen aus Kelheim, Wemding, Neuburg, Schrobenhausen und Dietfurt (Sebastian Danner von dort wurde eingestellt)<\/p>\n<p><strong>1644<\/strong><br \/>\nDie Aufgaben des Stadtt\u00fcrmers sind in einem Brief des seit drei Jahren in Rain t\u00e4tigen Andreas Koboldt an den kurf\u00fcrstlichen Hofrat in M\u00fcnchen nachgewiesen: Aufsehen auf durchreisende Leute mit &#8222;Anblasung derselben&#8220; (es war Drei\u00dfigj\u00e4hriger Krieg), Mitwirkung im Gottesdienst, Tag- und Nachtwache auf dem Turm mit Schlagen der Uhr und Anstellung eines Gesellen. Seine Besoldung durfte er durch Aufspielen bei Hochzeiten, Kirchweihen und Handwerkerjahrtagen aufbessern. Er hatte diesbez\u00fcglich sogar ein Vorrecht zum Aufspielen in der Stadt und im Gerichtsbezirk Rain als Entsch\u00e4digung f\u00fcr die Turmwache. Wegen dieses Vorrechts kam es bis ins 19. Jahrhundert immer wieder zu Streitigkeiten, z. B. mit den Musikern aus Thierhaupten. In der Kriegszeit war ihm das Aufspielen untersagt, weshalb sich Koboldt 1644 \u00fcber den Einnahmeausfall beklagt.<\/p>\n<p><strong>1620<\/strong><br \/>\n\u00c4lteste Nachweise. Turmwache und Musikmeisteramt waren in der altbayerische Grenzfeste \u00fcber Jahrhunderte bis 1887 miteinander verbunden. Die zwei \u00e4ltesten Nachweise \u00fcber Blasmusikpflege in Rain sind von 1620: in der Stadtkammerrechnung sind f\u00fcr den T\u00fcrmer und seinen Gesellen 52 Gulden Jahresbesoldung ausgewiesen. Im gleichen Jahr wurde T\u00fcrmer Caspar Reitter mit einer Geldbu\u00dfe belegt, weil er jemandem verbotenerweise das Stadttor \u00f6ffnete, berichten die Stadtakten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abriss der Rainer Blasmusikgeschichte Seit 1620 ist die Pflege der Blasmusik in der Stadt Rain urkundlich nachweisbar. 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